Willingen

Paradies wird wieder ein Paradies

- Willingen (bk). Naturschutzrechtlicher Ausgleich für die Beschneiungsanlage am Ettelsberg: Im „Paradies“ wurden 1,5 Hektar Fichtenwald gerodet, um mehr Lebensraum für bedrohte Tier- und Pflanzenarten zu schaffen.

„Warum wird denn hier der Wald abgeholzt?“ Einige Wanderer, die in der vergangenen Woche im Upländer Naturschutzgebiet „Alter Hagen“ unterwegs waren, wunderten sich schon ein bisschen. In einem Teilbereich, dem „Paradies“, war der Harvester im Einsatz, eine forstliche Vollerntemaschine des Holzunternehmens der Forstbetriebsgemeinschaft für den Kreis Waldeck. Auf einer Fläche von 15 000 Quadratmetern wurde der Fichtenbestand entfernt. Er bildete bisher einen dunklen Riegel im Tal des Itterbachs und stellte für etliche Tierarten eine regelrechte Barriere dar. Dank der Rodung sind die Durchlässigkeit des Bachlaufs und der Luftabfluss jetzt wieder sichergestellt.Der Leiter des für das Upland zuständigen Forstamts Diemelstadt, Forstdirektor Martin Klein, Forstoberamtsrat Walter Friese und Revierleiter Klaus Hellwig erläuterten der Waldeckischen Landeszeitung bei einem Ortstermin Hintergründe und Einzelheiten des Naturschutzprojekts.

Mehr lesen Sie in der WLZ-Ausgabe vom Mittwoch, 4. November 2009.

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