Gelungene Schleppjagd des Reit- und Fahrvereins

Pferde, Foxhounds und Jagdsignale

Hof Lauterbach - Auf den Gutshof der Familie Wittmer-Eigenbrod nach Hof Lauterbach hatte der Reit- und Fahrverein Korbach und Umgebung wie alle zwei Jahre zur Schleppjagd eingeladen.

Bei der Schleppjagd wird von zwei Reitern eine Fährte ausgelegt, der zunächst eine Hundemeute und dann verschiedene Reiterabteilungen folgen. Dabei geht es über diverse Hindernisse oder darum herum, über Stock und Stein und durch Feld und Flur. Dankbar war der Vorsitzende Uli Zabel, dass die Hausherren trotz des Todes von Senior Klaus Wittmer-Eigenbrod in diesem Jahr ihr Gelände und ihre Gemarkung für diese Veranstaltung wieder zur Verfügung stellten. Sein Dank galt aber auch den Helfern und Mitgestaltern des bunten Treibens, die dafür sorgten, dass die Schleppjagd wieder zum Erfolg wurde. Mitgetragen wurde die Jagd vom Jagdhornbläser-Korps aus Herzhausen und der Sängerin Fenja Schmidt, die sich mit ihren Darbietungen abwechselten. Nach einer zünftigen Mittagspause, in der sich Gäste und Teilnehmer stärken konnten, stimmte Fenja Schmidt noch 
a cappella das Waldecker Lied an und dann zog der Tross, bestehend aus etwa 25 Reitern in zwei Abteilungen und der Foxhound-Meute Ostwestfalen mit fast 30 Hunden, los. Die vielen Zuschauer fanden derweil bequem auf zehn von Traktoren gezogenen Anhängern Platz und wurden von Hindernis zu Hindernis chauffiert. Über 200 Menschen machten davon Gebrauch und viele weitere schauten vom Straßenrand aus zu.Nach der Jagd trafen sich alle wieder im Hof des Gutes und ließen die Veranstaltung gemütlich ausklingen. Bei bestem Wetter waren alle gut gelaunt und versprachen, sich in zwei Jahren wieder einzufinden. Von Klaus-Uwe Poetzsch

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