Kammerkonzert an der Alten Landesschule in Korbach

Premiere für frisch komponierte Werke

Korbach - Eigenwillig auf den 
Spuren alter Meister oder hochgradig individuell haben die Schüler des Leistungskurses „Qd“ 
der Alten Landesschule unter Leitung von Silvia Grebe Lyrik nach Wahl vertont. Die Ergebnisse präsentierten sie bei einem Kammerkonzert in den neuen Räumen der Fachschaft Musik.

Die frisch komponierten Werke zukünftiger Meister erklangen in den unterschiedlichsten Besetzungen erstmals vor Publikum. Das größte Aufgebot dirigierte dabei Johanna Mecke, die für ihre Hymne an die Trinität neben dem Kammerchor und dem Streichorchester der ALS auch noch etliche Gäste aufgeboten hatte. Die musikalische Nähe zu Taizée war dabei unüberhörbar. Christoph Gavel spannte 
dagegen die Zuhörer in Sachen Wiedererkennen bis zur 
eindeutig Bach‘schen Schlusswendung im Stil von „Wie soll ich dich empfangen“ doch ziemlich auf die Folter. Schließlich hatte der junge Komponist im Text des auch vom Thomaskantor vertonten Seelenheilliedes gleich sechs Affekte auf kürzestem Raum gefunden und sämtliche gemäß den Traditionen mit entsprechenden Harmonien unterlegt und dabei einen ebenso brillanten wie eigenwilligen musikalischen Schnelldurchlauf durch die Klang-
sprache des Barock absolviert. Auch außerhalb seiner Komposition legte der junge Musiker und Komponistdie größte 
Wegstrecke zurück, aus den 
Reihen des Kammerchors zum Klavier, von dort in Dirigierposition und den gesamten Weg wieder zurück über die Tasten in die Reihen des Chores. Von Armin Hennig. Den kompletten Text lesen Sie in der WLZ-Printausgabe vom 28. November 2012

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