Sachsenberger bereiten sich auf den Pfingstmarkt vor

Probe-Marschieren für den Festzug

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Die Pferde des Sachsenberger Reit- und Fahrvereins müssen sich an die Marschmusik gewöhnen.

Lichtenfels-Sachsenberg - Lichtenfels-Sachsenberg. Da der diesjährige Sachsenberger Pfingstmarkt im Zeichen des Jubiläums „750 Jahre Stadtrechte“ steht, soll auch der traditionelle Festzug am Pfingstsonntag etwas größer ausfallen.

Neben verschiedenen anderen Beiträgen zum Pfingstmarkt bereichert der Sachsenberger Reit- und Fahrverein auch den Festzug. Als besondere Attraktion wird die von Friesen-Hengsten gezogene Hochzeitskutsche der gebürtigen Sachsenbergerin Claudia Bauer am Festzug teilnehmen. Die Kutsche übernimmt die Aufgabe der sonst im Festzug mitfahrenden Blechrösser und bietet älteren Bürgern, denen das Marschieren im Festzug zu beschwerlich ist, eine Mitfahrgelegenheit. Auch beteiligt sich der Reitverein mit einer Gruppe von in historischen Kostümen gekleideten Reitern.

Um Ross und Reiter an die Musik des Spielmannszuges und die Gangart im Festzug zu gewöhnen, haben die beteiligten Reiter und Kutschen zusammen mit dem Spielmannszug an mehreren Abenden das Marschieren bei Marschmusik durch den Ort geprobt. Die Pferde zeigten sich beim Marschieren durch die gewundenen Gassen der Altstadt unbeirrt von der kräftigen Marschmusik des hinter den Reitern marschierenden Spielmannszuges. Als Problem offenbarte sich die geringe Marschgeschwindigkeit, die die Tiere in einen ungewohnt langsamen Gang zwingt. Thomas Poroffscheck vom Reitverein zeigte sich aber zuversichtlich, die Pferde bis Pfingsten an das Tempo des Festzuges zu gewöhnen. (r)

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