Korbach

Raum greifen für stählerne Badewanne

- Korbach (jk). Weitere 2,2 Millionen Euro lenkt die Stadt derzeit in den Umbau des Hallenbads. Die Aufträge sollen auch die heimische Konjunktur über den Winter beleben.

Bei der Sanierung des Hallenbads macht die Kreisstadt ganz in Edelstahl. Wie „Tapeten“ kleiden Stahlbleche künftig die Becken aus, erklärt der bauleitende Architekt Uno Kleine. Verschweißt und gut poliert, sollen die „Wannen“ für Korbachs Schwimmer dann möglichst eine halbe Ewigkeit halten – ohne dass im Keller wie früher Dachrinnen aufgezogen werden müssen. Denn hier lag ein Kernproblem im früheren Hallenbad: Es war schlichtweg nicht ganz dicht. Für Teilabriss, Entkernung, Rohbau, Aufzug und „Edelstahl-Tapeten“ hat die Stadt schon Aufträge für rund 1,6 Millionen Euro vergeben. Über die Hälfte davon floss an heimische Unternehmen. Die nächste Auftragsrunde steht bevor – und die soll noch mehr Geldfluss bringen fürs hiesige Handwerk: „Wir haben den Startschuss gegeben für ein Gesamtvolumen von weiteren 2,2 Millionen Euro“, resümiert Friedhelm Schmidt, Projektleiter von Stadt und Energie Wal­deck-Frankenberg (EWF) für den Hallenbadbau. Von Trockenbau bis Schreinerarbeit, von Dämmung über Elektroanlagen bis Heizung und Lüftung laufen seit Montag neun öffentliche Ausschreibungen. Die bringen der Baubranche gerade im Winter wichtige zusätzliche Aufträge, betont Bürgermeister Klaus Friedrich. Und im Januar stehen weitere Ausschreibungen an. Mehr lesen Sie in der WLZ-Ausgabe vom Samstag, 4. Dezember 2010.

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