Zweite Interkulturelle Woche vom 21. September bis 9. Oktober

Reihe zeigt bereichernde Vielfalt

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Die Partner der Veranstaltungsreihe laden zur Interkulturellen Woche vom 22. September bis zum 9. Oktober ein. Foto: Lutz Benseler

Korbach - „Gemeinsamkeiten finden, Unterschiede feiern“ ist das Motto der zweiten Interkulturellen Woche in Korbach. Dazu bietet die Reihe mit Festen, Lesungen, Vorträgen und Gottesdiensten reichlich Gelegenheiten.

Mit einem ökumenischen Gottesdienst, den Vertreter der evangelischen, katholischen und griechisch-orthodoxen Gemeinden gestalten, wird die Interkulturelle Woche am Sonntag, 21. September, um 13 Uhr in der Nikolaikirche eröffnet. Direkt im Anschluss geht es mit dem Mittagsgebet der türkisch-islamischen Gemeinde im Bürgerhaus weiter.

Gegen 14.30 Uhr wird die Wanderausstellung „Trotz allem - ich lebe“ im Bürgerhaus eröffnet. Sie zeigt 21 Bilder, die in der Kunsttherapie im „Haus am Weißen Stein“ in Frankfurt entstanden sind. Vier Frauen aus dem ehemaligen Jugoslawien, Liberia, Kurdistan/Türkei und dem Iran haben die Erlebnisse ihrer Flucht künstlerisch verarbeitet. Die Ausstellung ist bis zum 28. September zu sehen.

Der Tag schließt gegen 15 Uhr mit einem Begegnungsnachmittag im Bürgerhaus mit buntem interkulturellen Programm, Tanz und Musik sowie einem Buffet mit internationalen Spezialitäten.

Die Moschee der türkisch-islamischen Gemeinde in der Gabelsbergerstraße 3 öffnet am 3. Oktober von 12 bis 17 Uhr ihre Türen. Die Besucher können erstmals das Freitagsgebet miterleben, das in deutscher und türkischer Sprache gehalten wird. Das Programm beginnt mit einem einführenden Vortrag über den Koran und die 99 Namen Allahs. Die Mitglieder der Gemeinde bieten Führungen durch das Haus an. Außerdem gibt es türkische Leckereien und Tee.

Den Abschluss bildet der Vortrag „Die Spätaussiedler: Wer und wie sie sind...“ am Donnerstag, 9. Oktober, um 19 Uhr im Gemeindehaus der Johanneskirche. Der Referent Pfarrer Edgar Ludwig Born (Evangelische Kirche von Westfalen) hatte bereits im vorigen Jahr zum Thema gesprochen und war dabei auf großes Interesse gestoßen. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit zum Dialog.

Partner der Interkulturellen Woche sind das Projekt „Migration, Integration, Teilhabe am gesellschaftlichen Leben“ (MIT), das Jobcenter Waldeck-Frankenberg, der Caritasverband Brilon, das Deutsche Rote Kreuz, der türkisch-islamische Kulturverein Korbach, der Ausländerbeirat der Stadt Korbach, der Landkreis Waldeck-Frankenberg und die Sparkasse Waldeck-Frankenberg.

Von Lutz Benseler

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