Diemelsee

Revierförster Achim Schum verlässt Stormbruch nach 28 Jahren

- Diemelsee-Stormbruch (nv). Bürgermeister, Pfarrer, Lehrer, Förster hatten früher in den Dörfern das Sagen. Den Ratschlägen ihres Försters Achim Schum folgten die Diemelseer bis heute gern. Nach 28 Jahren verlässt der 51-Jährige die Revierförsterei Stormbruch.

„Dein Wort hatte immer Gewicht“, betonte Karl Fischer, Vorsitzender der Forstbetriebsvereinigung Stormbruch, bei der Feier zur Verabschiedung am Freitag. Zahlreiche Waldbesitzer Jagdhornbläser der Forstbetriebsvereinigungen Stormbruch, Giebringhausen, Heringhausen, Ottlar, Schwalefeld und Rattlar hatten sich an der „Verlobungshütte“ im Koppen unweit des Ottlarer Dommelturms versammelt, um Achim Schum wehmütig Lebwohl zu sagen.„Wir möchten auf diese Weise Danke sagen“, hob Fischer hervor. „Danke für 28 Jahre Dienst zum Wohl von uns allen.“ Schum habe seine Aufgaben immer vorbildlich erfüllt und nie auf die Uhr geschaut, lobte der Stormbrucher. „In Stormbruch ist immer ein Bett für Dich frei“, lächelte Ortsvorsteher Hans-Jürgen Becker, der zugleich die Grüße der Gemeinde sowie des Heimat- und Verschönerungsvereins überbrachte.

Schum verlässt die Revierförsterei Stormbruch nach 28 Jahren, um in seiner alten Heimat die Revierförsterei Meckbach zu übernehmen. Sie gehört zum Forstamt Bad Hersfeld. „Wir haben zusammen viel erreicht. Die gute Zusammenarbeit auf dem kleinen Dienstweg hat mir sehr viel Freude gemacht. Das wird mir im Staatswaldrevier fehlen“, gab Schum das Lob zurück. Wer Schums Stelle übernehme, sei noch nicht endgültig entschieden, betonte Karl Fischer.

Mehr lesen Sie in der WLZ-Zeitungsausgabe vom 25. August 2009.

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