Korbacher Manfred Rummel erzählt zum Rosenmontag vom Karneval

Ne rheinische Jung in Waldeck

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Ein „Rheinischer Jung“ im Waldecker Karneval: Zum Rosenmontag erzählt Manfred Rummel von jecken Tagen.

Korbach. Karneval 1993. Manfred Rummel ist gerade nach Lengefeld gezogen und unterrichtet an der Krankenpflegeschule. Am Karnevalssonntag stellt er eine Frage an seine Vermieterin, die ihm auf dem Herzen brennt: „Wann geht denn hier morgen der Zoch los?“

Die Dame sieht ihn etwas verwirrt an. „Welcher Zoch?“ Rummel guckt ungefähr genauso verwirrt: „Na, der Karnevals-Zoch“. An diesem Tag lernt Manfred Rummel, dass in Lengefeld am Rosenmontag kein Zug durch die Straßen zieht. In Düren geboren Ein Gespräch mit dem Rheinländer macht Spaß. Sein Dialekt klingt so freundlich, dass man gleich einstimmen möchte. Und wenn er sein kleines braunes Köfferchen auf den Tisch legt, dann schauen einen Domtürme, Geißböcke und Wappen an. Kein Zweifel: Manfred Rummel ist ‘ne rheinische Jung in Waldeck. Und weil der Karneval nicht zu ihm kam, ging er halt zum Karneval. Seit zehn Jahren tingelt er von Sitzung zu Sitzung im Waldecker Land, hat sich einen Namen gemacht. Mehr in der gedruckten WLZ am 8. Februar

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