Korbacher Kneipenfestival Nightgroove am 14. März

Rock-Dinos und Karibik-Flair

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Korbach - Rauchige Stimmen, handgemachter Rock und zum ersten Mal auch Schlagermusik vom DJ: Beim Korbacher Kneipenfestival soll am 14. März jeder Musikfan auf seine Kosten kommen – dafür wollen 16 Bands an zwölf Orten sorgen.

Aus den Kneipen dröhnt Musik, im Museum machen sich Jazz-Töne auf den Weg durch die Stadt und das Sonnenstudio verwandelt sich in eine Bühne: Für die achte Auflage des Nightgrooves wünscht sich Veranstalter Michael Barkhausen volles Haus. Rund 3000 Besucher kamen im vergangenen Jahr in die Stadt. Die Waldeckische Landeszeitung präsentiert das Kneipenfestival und stellt nach und nach alle Gruppen vor. Heute:

Eldorados: Peter „Fuzzer“ Bartusch, Hermann „Eggy“ Eirund, Heinz „Chuck“ Jandik, Dietmar „Dooley“ Jazbec, gesanglich seit Anfang des Jahres unterstützt von Hadiyah Jandik, bringen die geballte Erfahrung von mehr als 250 Jahren Rockgeschichte auf die Bühne. Von der Pike auf lernte das Quartett aus Korbach, was echter Rock ‘n‘ Roll bedeutet. Ihre Vorbilder sind die Pioniere schlechthin: Ob Chuck Berry, Buddy Holly, Fats Domino, Little Richard oder die Everly Brothers. Zur Krone, Lengefelder Straße, 20 bis 1 Uhr.

Jamdeluxe: Ein Bandprojekt aus dem Großraum Franken. Die Musiker machen Soul, Funk und R&B, wobei auch eine Leidenschaft für Disco, Reggea und Latin dabei ist – kurz gesagt, alles was grooved, abgeht und richtig Laune macht. Die Frontfrau der Formation ist Clem Perkins. Geboren in Mississippi, aufgewachsen in Chicago, sangsie schon mit zarten neun Jahren in einem Gospelchor. Musikalisch wird ein breites Repertoire mit Klassikern und aktuellen Hits von heute geboten. Wolfgang-Bonhage-Museum, Kirchplatz, 20 bis 24 Uhr.

Voz Latina: Die Band lädt mit Musikern aus Kuba, Venezuela, Kolumbien, der Dominikanischen Republik und Brasilien ein, karibische Leichtigkeit auch in Deutschland zu erleben. Son, Guaracha, Bolero, Salsa, Samba, Merengue, Bachata, Cumbia und Latin Pop stehen auf dem Programm. Cabana Café, Briloner Landstraße, 20 bis 23 Uhr.

ThunderBells: Der Name steht für 100 Prozent Rock‘n‘Roll. Genau wie die großen australischen Vorbilder verstehen es die fünf Musiker der AC/DC-Coverband hervorragend, immer wieder eine energiegeladene Show zu präsentieren. Egal ob im kleinen Club oder auf riesigen Open-Air-Bühnen, die Musiker bringen ihr Publikum zum Toben. Die Band spielt Songs wie „Hells Bells“, „Thunderstruck“ oder „Highway to Hell“ ganz nah am Original. Billard-Café Kö, Professor-Kümmell-Straße, 20 bis 1 Uhr.

The Rock A Roaches: Frank (Leadvocals), Guido (Kontrabass, Backing Vocals), „Granddaddy“ Ralf (Drums, Backing Vocals), Stefan (Rhythm Guitar) und Jungspund Christoph (Lead Guitar, Backing Vocals) spielen klassischen Rockabilly at it's best. Neben eigenen Songs gehören zum Repertoire der Band die Klassiker des Rock´n´Roll, von Elvis bis zu den Stray Cats. Der Mix der unterschiedlichen musikalischen Einflüsse der Jungs macht die Rock A Roaches zu dem, was sie heute sind, und so wird mal ein Rockklassiker zum Rockabilly und eine Popnummer zum Rock‘n‘Roll. Holiday Sun, An der Kalkmauer, 20 bis 1 Uhr.

Von Lutz Benseler

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