Heinrich Kowalski erhielt für seine „Wege des Lichts“ bei den Naturfototagen Gudensberg den dritten

Romantischer Gang mit Schwiegermutter

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Bei den Gudensberger Naturfototagen erhielt Heinrich Kowalski den dritten Preis für dieses Foto.Fotos: pr/Heinrich Kowalski

Waldeck-Netze/Gudensberg - „Ich war frühmorgens mit meiner Schwiegermutter auf dem Kreuzweg um den Schlossberg herum unterwegs“, erzählt Heinrich Kowalski.

Das war Anfang vorigen Novembers. Hinter einer Kurve standen die zwei auf einmal vor einer Natur-Szenerie, die den passionierten Fotografen Heinrich Kowalski sofort packte. Goldfarben fluteten die Sonnenstrahlen in der Morgendämmerung zwischen den Bäumen zur Erde. Die typische, hohe Luftfeuchtigkeit des frühen Herbstes fing das Licht ein. „Ich habe immer meine Kamera und mein Stativ im Auto. Als ich das Licht und die Stimmung sah, schickte ich meine Schwiegermutter weiter und holte meine Ausrüstung“, erinnert sich der Netzer mit einem Schmunzeln.

Er baute seine Canon D70 auf und fing die morgendliche Atmosphäre am Waldecker Schlossberg mit Blende 4,5 bei 1/50 Sekunde Verschlusszeit und 100 ISO Filmempfindlichkeit ein. Das Ergebnis freut ihn nicht nur selbst. Beeindruckt zeigte sich am vorigen Wochenende auch die Jury der Gudensberger Naturfototage. Sie vergab den dritten Platz des Wettbewerbes an Heinrich Kowalski.

Ein Wellness-Wochenende und ein Bildband des international preisgekrönten Naturfotografen Manfred Delpho sind der Lohn fürs gute Auge. Delpho ist der Vater der Gudensberger Veranstaltung.

„Ein absoluter Glückstreffer“, meint Kowalski zu seinem Foto. Schließlich sei er damals zufällig auf dem Kreuzweg in Waldeck unterwegs gewesen.

Fotografiert habe er immer schon gerne. Intensiver betreibt er das Hobby seit etwa vier Jahren und weitet es nun aus zu einem kleinen Nebenerwerb mit dem Schwerpunkt Landschaftsfotografie.

Von Matthias Schuldt

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