Fundbüro der Stadt versteigert Fundsachen auf der Open-Air-Bühne am Obermarkt

Schirme laufen gut bei Versteigerung

+
Dank des einsetzenden Regens fanden Schirme zu Beginn der Versteigerung durch Amtsrichter Henrik Ludwig nicht nur guten Absatz, sondern auch gleich eine Verwendung.

Korbach. Bei strahlendem Sonnenschein hätten sie wohl so schnell keinen neuen Besitzer gefunden: die Regenschirme. Doch das Wetter unterstützte mit einem kurzen Regenintermezzo die Fundsachenversteigerung am Samstagmorgen.

Auch in diesem Jahr waren im Fundbüro der Stadt Korbach wieder allerlei Sachen abgegeben worden und die nun im Zuge der Versteigerung auf ein neues Zuhause hofften. Die Spielregeln waren dieselben wie in jedem Jahr: Geboten wurde auf Zuruf oder Handzeichen, gekauft wie gesehen und bezahlt in barer Münze. Schnäppchen gab es vor allem bei den 32 Fahrrädern, die in ihrer Vielfalt vom nostalgischen DDR-Schick bis zum modernen Mountainbike mit Doppelfeder reichten. Weitere Gefährte waren ein City-Roller und ein Kinderwagen mit Regencap. Ebenfalls für wenig Geld kamen zwei Paar nagelneue Markenschuhe unter den Hammer. Neben zahlreichen liegengebliebenen Kleidungsstücken, Taschen und Rucksäcken, die ihre vorherigen Besitzer sicher einmal viel Geld gekostet haben, gab es auch Portemonnaies, Uhren und vor allem auch Schmuckstücke zu ersteigern. Ob mit persönlicher Widmung, Modeschmuck oder echtes Schätzchen, den Wert kannten die Ersteigernden nicht. Dies tat dem Bietspaß der Anwesenden allerdings keinen Abbruch. (kri)

Mehr zum Thema

Kommentare