Veranstaltungsreihe macht Appetit auf Lebensmittel aus der Region

So schmeckt Waldeck-Frankenberg

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- Vöhl-Ederbringhausen (lb). Den Geschmack der Region auf der Zunge zergehen lassen – geht das? Und ob: Wild aus Waldeck-Frankenbergs Wäldern hat der Landkreis zum Auftakt der Reihe „Regionales Genießen“ auf Burg Hessenstein serviert.

Eine­ festliche Kraftbrühe vom Wild mit Eierstich, Markklößchen und Pfannkuchenstreifen, dann Wildbraten und Wildgulasch von Reh und Wildschwein mit Serviettenknödel, Schupfnudeln, Apfelrotkohl oder Blumenkohl-Brokkoli-Gratin mit Mandelspalten. Dazu eine Salatbar mit verschiedenen Dressings und schließlich zum Dessert Rotweinbirnen mit Cappuccinosahne. Was sich so appetitlich liest, war es auch.

Rund 80 Gäste ließen sich am Montagabend auf Burg Hessenstein kulinarische Köstlichkeiten aus heimischen Wäldern schmecken. Mit dem winterlichen Wild-Menü begann die Reihe „Regionales Genießen“, die in loser Folge Produkte von direktvermarktenden Betrieben aus dem Landkreis in den Mittelpunkt rücken will. „Wir waren überrascht von der Nachfrage. Für das erste Mal ist das sehr gut“, freut sich Dorothea Loth vom ausrichtenden Fachdienst Landwirtschaft des Landkreises Waldeck-Frankenberg.

Kristin Stiehl aus der Küche der Jugendburg bereitete das Wildbret zu, Hartmut Meyer, der frühere Vorsitzende der Waldecker Jägerschaft, hatte es aus seinem Revier in Twiste frisch angeliefert. Das Bläserkorps Lichtenfels sorgte mit Jagdsignalen für die passende musikalische Untermalung, Eberhard Leicht, Leiter des Forstamtes Vöhl, steuerte waidmännische Anekdoten zum Schmunzeln bei. „Die Stimmung und das Ambiente waren sehr schön“, sagt Loth, die auf viele positive Rückmeldungen der Gäste verweist. Und die haben offenbar Geschmack an Wild gefunden: Aufgrund der großen Nachfrage wolle man im kommenden Jahr einen Wild-Kochkurs anbieten, kündigte Loth an.

Andere Produkte direktvermarktender Betriebe aus Wal­deck-Frankenberg wie Fisch oder Erdbeeren sollen bei weiteren Aktionen im kommenden Jahr im Fokus stehen. „Als Nächstes wird es kurz vor Oster ums Lamm gehen“, sagte der für Verbraucherschutz und Direktvermarktung zuständige Dezernent Fritz Schäfer.

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