Willingen

Schneeräum-Einsatz an der Mühlenkopfschanze geht weiter

- Willingen (nv). 73 mit Schaufeln und Schneehexen ausgerüstete Helfer zählte Jürgen Hensel, Präsident des Ski-Clubs Willingen, am Samstag beim ersten großen Schneeräumeinsatz im Weltcup-Stadion an der Mühlenkopfschanze. Am Sonntag geht es weiter.

Fluch und Segen zugleich ist das Tauwetter für die Organisatoren, die vom 28. bis 30. Januar im Rahmen der FIS-Team-Tour zum Weltcup-Skispringen einladen. Der Regen hat die Schneemassen an der Mühlenkopfschanze zwar schmelzen lassen. Das übrig gebliebene Weiß ist nach Angaben der Helfer aber schwer wie Beton. „Unser neues Konzept bewährt sich aber auf jeden Fall. Es geht gut voran“, berichtet Schanzenchef Wolfgang Schlüter mit Blick auf den fast frei geräumten ersten Zuschauerblock zufrieden.

Gemeinsam mit seinem Team hatte er im Vorfeld auf den Treppen rechts und links der Zuschauerränge Folien befestigt. Von den Schippen der „Free Willis“ rutschte der Schnee schnurstracks hinunter in eine Baggerschaufel. Der Bagger transportierte die schwere Last auf den Aufsprunghang. Dort zeigte die neue Pistenraupe, was sie kann. Sie schob den Schnee hinunter, wo er mit Bagger und Lastwagen abgefahren wurde.

Besonders dankbar waren die Willinger am Samstag über die Unterstützung der Technischen Hilfswerke Brilon und Bad Wildungen. Damit die Räumarbeiten im zweiten Block unterhalb des Kampfrichterturms weitergehen können, ruft der Vorstand des Ski-Clubs Willingen am Sonntag noch einmal ab acht Uhr zum Arbeitseinsatz an die Schanze auf. Für Verpflegung ist gesorgt.

Mehr lesen Sie in der WLZ-Zeitungsausgabe vom 10. Januar 2010.

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