Hanse mit Korbacher Frühlingsfest hochzufrieden

„Schöner Jahresauftakt“

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Bei strahlendem Sonnenschein bummeln viele Einkäufer über das Frühlingsfest.Fotos: Wilhelm Figge

Korbach - Die Korbacher Einzelhändler zeigen sich hochzufrieden mit dem Frühlingsfest am Wochenende: Ein warmer Sonntag lockte viele Besucher in Fußgängerzone und Geschäfte.

Knapp 60 Autos stehen in der Prof.-Kümmell-Straße, Menschen ziehen zu Fuß zwischen ihnen her, ganz vorne wechselt eine junge Frau die Reifen an einem Kleinwagen: Was wie der Verkehrskollaps in der Altstadt klingt, ist das Korbacher Frühlingsfest am Wochenende. Viele Menschen strömen durch die Fußgängerzone und in die Geschäfte.

Dort stauen sich die Besucher am verkaufsoffenen Sonntag tatsächlich etwas – sehr zur Zufriedenheit der Einzelhändler: „Es hat sich auf jeden Fall gelohnt“, sagt Regina Köhler vom Modegeschäft „c.a.r.o.“. „Wahnsinn“, setzt Harald Henkel noch einen drauf: Kaum habe sein „Ideenfachgeschäft“ mittags geöffnet, sei es voll gewesen. „Wir hätten locker zwei oder drei Leute mehr arbeiten lassen können“, sagt er.

Am Samstag hätte Regen noch die Einkaufslaune abgekühlt, der sonnige Wochenabschluss habe dies aber wieder wettgemacht, freut sich Hanse-Vorsitzender Jürgen Tent: „Die Einzelhändler sind zufrieden, die Aussteller sind zufrieden, und die Menschen an den Ständen sind auch zufrieden“, fasst er zusammen und spricht von einem schönen Jahresauftakt. Den Autohäusern und Gartenbauunternehmen dankt er besonders für die Verschönerung der Fußgängerzone durch Fahrzeuge und Pflanzen. Auch Motorräder und die Johanniter waren präsent.

Außerhalb der Geschäfte bot das Frühlingsfest ein Programm für die ganze Familie: An Marktständen stöberten Interessierte etwa zwischen Keramik, Gewürzen oder Kleidung. Süße und deftige Speisen landeten entweder sofort in hungrigen Bäuchen oder wurden zum späteren Verzehr mit nach Hause genommen. Die jüngsten Besucher fuhren Karussell, ritten auf Ponys, ließen sich das Gesicht schminken und sprangen auf dem Bungee-Trampolin meterhoch.

Von Wilhelm Figge

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