Drei Korbacher gründen Dudelsack Ensemble„Iron Hill Highland Pipers“ · Musiker für Veranstaltungen

Schottische Klänge im Waldecker Land

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Die Iron Hill Highland Pipers (v. l.): Matthias Göbel, Bernd Kloß und Leona Demal.

Korbach. - Traditionelle Musik aus den Bergen des schottischen Hochlands kommt ins Waldecker Land: Drei Korbacher gründen das Dudelsack-Ensemble „Iron Hill Highland Pipers“.

„Im November 2013 fing alles an“, berichten die Musiker. Matthias Göbel nahm Kontakt zu seinem alten Dudelsackfreund Bernd Kloß auf. „Wir sprachen über alte Zei- ten, wie wir bei früheren Auftritten nebeneinander standen, miteinander musizierten und das Publikum mit schottischer Dudelsackmusik begeisterten“, berichten die zwei Männer.

Beide Hobbymusiker nahmen bereits an mehreren Tattoos (schottischen Musikveranstaltungen) in Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden und in Luxemburg in den vergangenen Jahren teil. Von diesen Erfahrungen profitieren die beiden Männer.

Daher entschlossen sie sich, „aus Spaß an der Freude“ zusammen zu üben, um zu schauen, was der andere noch aus den alten Zeiten beherrscht. Das gemeinsame Musizieren machte den beiden so viel Freude, dass sie sich ein weiteres Mal zum Üben trafen und noch eine dritte Dudelsackspielerin, Leona Demal, hinzunahmen.

Das Trio begann, die „alten“ Stücke zwei- und dreistimmig zu spielen. „Es wäre fast zu schade, wenn diese Musik in den eigenen vier Wänden bliebe“, stellten sie bald fest. „Lasst uns ein Dudelsack-Ensemble gründen, das man buchen kann“, sagte Matthias Göbel nach den Proben im Dezember.

Die drei besorgten also Uni-formen, putzten die Instrumente heraus, stellten Lieder neu zusammen und vereinbarten zahlreiche Übungsstunden. Bernd Kloß wurde Pipe Major, also der Dirigent des Ensembles. Ein regional passender Name war auch schnell gefunden: „Iron Hill Highland Pipers“. Dabei steht „Iron Hill“ für den Eisenberg, „Highland“ stellt einen Bezug zum schottischen Hochland und damit der Herkunft der Musik und des Instruments Dudelsack (Great Highland Bagpipe) und damit auch dem Waldecker Land und der Korbacher Hochebene her. „Piper“ ist der schottische Begriff für den Dudelsackspieler. Einen Auftritt haben sie schon erfolgreich gemeistert. Beim Kräppelbacken in Heckers Hütte begeisterten sie ihre Zuhörer. Künftig wollen sie auch wieder an zahlreichen „Tatoos“ in ganz Deutschland teilnehmen. „Wir wollen in andere Richtungen denken“, erklärt Matthias Göbel. So sei geplant, nicht nur schottische Traditionsmusik einzuüben, sondern auch klassische Stücke. „Man kann uns gerne für Festivitäten und Veranstaltungen aller Art buchen“, erklären die Musiker. Die „Iron Hill Highland Pipers“ spielen als Solopiper, Duo oder Trio. Kontakt: www.ironhill.jimdo.com, Telefon 01717719965. (r/nic)

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