Korbach

Schulte übergibt an Ritter

- Korbach (md). Die Diplom-Sozialpädagogin Ulrike Ritter übernimmt bei der Fachstelle für Suchtprävention die Aufgaben von Ralf Schulte. Er wechselt nach Kassel.

Sechs Jahre lang war der Diplom-Sozialpädagoge Ralf Schulte in der Fachstelle für Suchtprävention bei der Beratungsstelle bei Suchtmittelproblemen des Diakonischen Werkes Waldeck-Frankenberg engagiert. Eine neue Herausforderung im Blick, wechselt der der 43-Jährige zum 1. Januar 2011 in die Geschäftsstelle des Bundesverbandes der Freundeskreise für Suchtmittelhilfe in Kassel, wird dort unter anderem die Aufgabe des Geschäftsführers übernehmen. Schulte dankte allen, mit denen er in den vergangenen sechs Jahren Projekte durchgeführt hat, für die gute Zusammenarbeit. In seine Fußstapfen tritt die 46-jährige Diplom-Sozialpädagogin Ulrike Ritter, die derzeit noch als Jugendarbeiterin bei der Evangelischen Kirche in Frankenberg arbeitet. Nach 14 Jahren in der Jugendarbeit und intensivem Einsatz für das prämierte Präventionsprogramm der Evangelischen Kirche, „Konfirmation und Alkohol“, bringt sie einen großen Erfahrungsschatz mit in ihre neue Aufgabe bei der Beratungsstelle bei Suchtmittelproblemen, unterstreicht Gabriele Fock, Leiterin der Beratungsstelle. Die Aktionen für Sucht- und Gewaltprävention in Kindergärten und Grundschulen, die Ralf Schulte in den vergangenen zweieinhalb Jahren vornehmlich geleitet hat, wird Ulrike Ritter weiterführen. Dazu gehört auch das Projekt „Papilio“, das nur in einer Übergangsphase von einer Honorarkraft übernommen wird. Das Konzept der so genannten Multiplikatorenbildung - Lehrer und Erzieher werden in der Präventionsdedaktik weitergebildet - wird beibehalten, erklärt Gabriele Fock. Sie dankte Ralf Schulte für sein Engagement in der Beratungsstelle. „Er hat der Fachstelle ein neues Profil gegeben“, sagte sie anerkennend. Die neue Mitarbeiterin Ulrike Ritter aus Löhlbach wird ihre Stelle in Korbach Anfang Januar 2011 antreten.

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