Korbach:

Sein halbes Leben lang ver„apple“t

- Korbach. C64, Amiga 500 und Macintosh: Auf diejenigen, die die Anfänge des Computerzeitalters erlebt haben, haben diese Namen eine ganz besondere Wirkung. Auch auf Sven Hamel, der die digitalen Relikte fleißig sammelt.

Das waren noch Zeiten: Hüpfende Quadrate stoben über den Bildschirm und fraßen runde Monster. Aus den Lautsprechern tönte schräger Acht-Bit-Sound, den heutzutage jedes Mobiltelefon besser abspielen könnte. Und die Maßeinheiten bewegten sich noch zwischen 64 Kilobyte Speicher und Fünfeinviertel-Zoll-Disketten. „Das ist erst 15 Jahre her, gefühlt sind es allerdings schon 200“, meint der Korbacher Sven Hamel und schaut ein wenig gedankenverloren durch sein Büro, das Platz für unvergessene und noch funktionsfähige Computer aus der Anfangszeit bietet. Seine Fahrkarte in das Reich der Bits und Bytes löste der EWF-Mitarbeiter im zarten Alter von 14 Jahren, genauer gesagt am 24. Dezember. Der kleine Sven wünschte sich zu Weihnachten nichts sehnlicher als einen Computer. „Das war mein allergrößter Traum. Und meine Eltern haben ihn mir erfüllt“, freut sich Hamel immer noch und blickt strahlend hinauf zum Commodore Plus/4, den Aldi damals für 230 Mark unters Volk brachte.

Mehr in der WLZ-Zeitungsausgabe vom 27. Juli.

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