Korbach

„Sicherheit vor Verdienst“

- Korbach (jk). Der Störfall mit Quecksilber im Heizkraftwerk setzt MVV Energie (Mannheim) unter Zugzwang. Am Donnerstag gab es Debatten mit der Stadt und im Parlament. Der Betreiber will für mehr Sicherheit sorgen.

„Uns geht Sicherheit vor Verdienst, um das klar und deutlich zu sagen“, erklärte Michael Lowak im Gespräch mit WLZ-FZ. Lowak ist Geschäftsführer der MVV Energiedienstleistungen GmbH am Konzernsitz Mannheim. „Ich bin hier, um deutlich zu machen, dass wir alles dafür tun, um eine Gefährdung für die Bevölkerung auszuschließen und langfristig eine funktionsfähige Anlage zu betreiben“, versicherte Lowak. Der MVV-Manager räumte Fehler ein, die zum Störfall am 26. August führten. Zum einen steckte in einer Abfall-Lieferung zu viel Quecksilber. Überdies funktionierte das Schadstoff-Messgerät nicht einwandfrei.Mit großer Wahrscheinlichkeit war Elektroschrott im Müll die Ursache für die Überdosis an Quecksilber. Laut Lowak lief die Verbrennung trotzdem knapp einen Tag weiter, weil der Betreiber zunächst einen Messfehler vermutete. Tatsächlich aber war das Gerät offensichtlich falsch geeicht. Und das „obwohl wir im Juli erst die letzte TÜV-Prüfung hatten“, erläuterte Lowak.

Mehr lesen Sie in der WLZ-FZ-Ausgabe vom Freitag, 18. September 2009.

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