Mündener Narren übernehmen in Lichtenfels das Ruder

Sitzungssäle zu Spielzimmern

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Lichtenfels-Goddelsheim. - Nur vier Donnerschüsse brauchte es, dann gab die Stadtverwaltung freiwillig auf: Seit Donnerstag regieren Hexen, Cowboys und Bienen in Lichtenfels.

„Der Tresor ist leer!“ Bürgermeister Uwe Steuber nahm den Narren alle Illusionen – nachdem diese ihm traditionellerweise den Schlips genommen hatten. Sei es drum, die 50 Karnevalisten hatten es am Donnerstag eh nicht auf die Finanzen der Stadt abgesehen. Eher schon auf eine ordentliche Fete im großen Saal.

Alles, was sie dafür benötigten, hatten die Mündener und Gäste mitgebracht: Konfetti in Hülle und Fülle, lustige Einlagen und eine eigene Kapelle. Nachdem das Prinzenpaar Michael II. und Nina I. dem Stadtoberhaupt den Schlüssel abgeluchst hatte, ging es mit Schunkeleinlagen ordentlich zur Sache. Groß zu Wort kam Steuber nicht.

Mit „Das haben Sie letztes Jahr doch auch schon erzählt“ kamen die Narren ganz schnell zu ihrer Tagesordnung zurück. Die Kanoniere aus Münden, die draußen für allerhand Donnerhall gesorgt hatten, bewachten derweil die Tür. Dass die Kleinen manchmal ganz groß sein können, bewies Hendrik Brand. Der gerade einmal sieben Jahre alte Bengel machte als Anwärter aufs Bürgermeisteramt Eindruck bei allen – sei es wegen der spitzen Witze oder des natürlichen Auftretens. Für Glanz in der Hütte sorgte neben den herausgeputzten Gästen das Kinderkönigspaar Jonas I. und Lara I.

Mehr lesen Sie in der WLZ vom Freitag, 17.02.

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