Korbach

Skater gestalten ihren Treffpunkt mit

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- Korbach (resa). Sie haben sich mit Ute Ehringhausen vom Sozial- und Kulturamt an einen Tisch gesetzt und die Kataloge gewälzt: Am Ende haben sich die jungen Skater zwei neue Geräte für ihre Anlage in der Allee ausgesucht. Die Stadt übernimmt die Kosten.

Nach der Schule, in den Ferien oder im Anschluss an den Arbeitstag: Auf dem Skaterplatz in der Allee herrscht häufig Hochbetrieb. Damit es den Jugendlichen nicht langweilig wird und ihr Treffpunkt erhalten bleibt, engagiert sich die Stadt für die Erweiterung der Anlage.

Zwei neue Geräte wurden Donnerstag installiert: eine Pyramide mit „Curb“ und eine „Quarterpipe Hip“. Was für die meisten Erwachsenen exotisch klingt, bedeutet für die Jugendlichen eine entscheidende Ergänzung des Angebots. „Und darauf kommt es an“, sagt Bürgermeister Klaus Friedrich. 20 000 Euro hat die Stadt für die Erweiterung des Skaterplatzes bezahlt.

„Unsere Skater-Anlage ist wohl die beste im ganzen Kreis“, freute sich Kevin Jürgens (19). Gemeinsam mit Skaterkollege Paul Hentschel hat er sich an der Auswahl der neuen Geräte beteiligt. „Wir animieren die Jugendlichen, zu uns zu kommen, wenn sie einen Wunsch haben“, sagt Ute Ehringhausen vom Sozial- und Kulturamt. Und die Aufforderung nehmen Jürgens und Hentsche ernst. „Wir sehen uns dann gemeinsam nach bezahlbaren Geräten um“, sagt Ute Ehringhausen. Mit Erfolg: Insgesamt 60 000 Euro wurden seit 2007 in die Anlage investiert. „Wir haben noch ein paar Wünsche“, sagt Kevin Jürgens schmunzelnd. Fürs Erste gibt es aber vor allem ein Projekt: Die Betongeräte sollen mit Graffiti verschönert werden. Die Stadt hat zugesagt, die Farbe zu bezahlen.

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