Unterhaltsames Wochenende für die ganze Familie

Spaß mit Wasserspritze und Wettkrähen

Marienhagen - Die Freiwillige Feuerwehr sorgte zusammen mit dem Kindergarten für ein abwechslungsreiches und unterhaltsames Dorffest mit vielen Aktionen für Jung und Alt.

In Höhe von Kindergarten und Spielplatz wurde die Straße gesperrt, so dass das Gelände den Festbesuchern zur Verfügung stand. Die Straße selbst wurde Austragungsort einer Kinderolympiade. Dabei mussten die kleinen Teilnehmer in Schachteln versteckte Gegenstände mit den Händen ertasten und erraten. Ganz besonderen Anklang bei den Kindern fand der Umgang mit einer Handspritze. Dabei musste eine abgemessene Menge Wasser in ein Gefäß gespritzt werden. Im Ziel wurde gemessen, wie viel Wasser unterwegs verloren gegangen war. Beim Schlauch-Kegeln galt es, durch das Ausrollen eines kleinen Löschschlauches neun wie Kegel angeordnete Holzstäbe zu Fall zu bringen. Beide Aktionen sollten den Kindern die Arbeit der Feuerwehr näherbringen. Die Kreisjugendfeuerwehr hatte ein Spielmobil bereitgestellt. Auch im Kindergartengebäude warteten allerlei Aktivitäten auf die Jungen und Mädchen. Gemeinsam mit den Eltern wurden Seerosen ausgeschnitten, die, auf dem Wasser liegend, mit der Aufnahme von Feuchtigkeit sich wie eine Blume zusammenrollten. Interessant zu betrachten war auch der Lufttrichter, der entsteht, wenn bei zwei kopfüber verbundenen Flaschen die darin enthaltene Flüssigkeit von der einen in die andere Flasche läuft. Stark nachgefragt waren das Schminken und Anfertigen von Kopfschmuck mit Bändern. „Wir hatten uns am Morgen noch Sorgen gemacht wegen des Wetters“, berichtete Wehrführer Christian Döhler, der am Weinstand den Erwachsenen so manch leckeren Tropfen anbot. Am Abend demonstrierten Feuerwehrleute den Ablauf einer Feuerwehrleistungsübung und inszenierten eine Fettexplosion. Die Gefahr, die von überhitztem Fett ausgehe, werde vielfach unterschätzt, begründete der Wehrführer die anschauliche Vorführung. Ab 19 Uhr sorge DJ Max für musikalische Unterhaltung. Der Erlös der Veranstaltung, so Döhler, soll dem Kindergarten zugute kommen. Der Sonntag begann mit dem traditionellen Hahnenkräh-Wettbewerb. Mark Reichl hatte vor 15 Jahren die Idee, und seither gehört der weit und breit wohl einmalige Wettkampf zum Jahresprogramm. Der Hahn, der innerhalb einer Stunde am häufigsten kräht, ist Sieger. Acht Juroren überwachten die 23 für den Wettbewerb nominierten Tiere. Einige von ihnen blieben während der ganzen Zeit stumm, fünf Gockel hingegen krähten nach Leibeskräften.Mit dem Sieger-Gen waren drei Hähne der Familie Herrendorf ausgestattet. Der Reihe nach platzierten sich Johannes, Diethart und Maxime Herrendorf mit ihren gleichnamigen Hähnen mit 90, 84 beziehungsweise 78 Rufen in der Stunde. Von Andreas Schultze

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