Spezialzug der Deutschen Bahn beseitigt nachts Schienenbeläge im Waldecker Land

Schleifen mit 4000 PS

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Kraftprotz mit sensibler Messtechnik: An der Spitze des 83 Meter langen Schleifzuges nehmen Wirbelstrom-Prüfgeräte, die unter der Lok angebracht sind, das Längs- und Querprofil der Schienenoberfläche auf.

Korbach. Wenn Matthias Döring mit seiner achtköpfigen Mannschaft loslegt, ist der Zug abgefahren. Mit ihrem gelben Arbeitsgerät folgen sie der letzten planmäßigen Bahn. Dann ist die Strecke für wenige Stunden frei, um den Gleisen wieder ein glattes Profil zu verschaffen und Oberflächenfehler zu beheben. Dies erledigt ein 83 Meter langer und 360 Tonnen schwerer Schienenschleifzug, angetrieben von drei Dieselmotoren mit jeweils 1000 Kilowatt (1380 PS) Leistung.

Der Koloss war bis Dienstag im Streckennetz der Kurhessenbahn unterwegs: auf den Linien R 4 (Korbach–Ahnatal/Weimar) und R 42 (Frankenberg–Korbach–Willingen) seit Anfang des Monats im Nachteinsatz.

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