Korbach

Alt und Neu spielen in Harmonie

- Korbach (jk). Beim Festgottesdienst am Sonntag für die neue Dekanin glänzt auch die neue Kiliansorgel in voller Pracht. Vorerst aber noch in aller Stille.

Saniertes Pfarrhaus, prächtige Orgel – Eva Brinke-Kriebel kann wahrlich neue Register ziehen im Kirchenkreis des Eisenbergs. So steht beim Festgottesdienst am Sonntag (14 Uhr) in der Kilianskirche natürlich die neue Dekanin im Blickpunkt der Öffentlichkeit. Aber auch die neue Kiliansorgel wird manchen Blick der Kirchgänger auf sich ziehen.

Am Dienstag legten die Orgelbauer der Schweizer Firma Kuhn eine Zwischenpause ein. Denn das Jahrhundert-Projekt in Korbachs Wahrzeichen ist bestens im Zeitplan, bestätigt Pfarrer Markus Heßler. „Sehr erfahrene, professionelle Firma“, resümiert Heßler den Baufortschritt. Vor zwei Wochen noch war die Holzkonstruktion eher ein Gerippe, mit einem elektrisch gesteuerten Teleskop­arm hievten die Schweizer Orgelbauer nach für nach die großen Pfeifen in den Prospekt.

Bis zu 100 Kilo schwer und fünf Meter lang sind die großen Klangkörper aus Zinn und Blei an der Schauseite der Orgel. Vor Tagen lugten Gottesdienstkinder durch die Tür – und trauten ihren Augen nicht: „Ist ja geil“, meinte ein Steppke frank und frei beim Blick auf das imposante Instrument. Das gotische Bauwerk und die moderne architektonische Kons­truktion der Orgel formen einen Kontrast. Gestalterisch fügt sich beides aber doch zu einer symbiotischen Einheit.

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