Korbach

Stadt fordert Bedarfsampeln

- Korbach (lb). Mehr Sicherheit für Kinder: Die Stadt Korbach fordert Bedarfsampeln für Rhena, Meineringhausen und Lelbach.

Für viele der 33 Grundschüler in Rhena wird der Weg in die Schule zur großen Gefahr – weil sie die Ortsdurchfahrt überqueren müssen. Eltern und Lehrer berichten, dass immer wieder Autos und schwere Lastwagen einfach weiterfahren, obwohl Kinder mit der Hand signalisieren, dass sie auf die andere Straßenseite wollen.

Viele Fahrer sind zu schnell unterwegs. Seit Beginn des laufenden Schuljahres organisieren Eltern der Astrid-Lindgren-Schule deshalb einen Schülerlotsendienst, seit Jahren aber fordern sie eine Ampel (wir berichteten).

Rhena sei kein Sonderfall, die Sicherung der Ortsdurchfahrten spiele zum Beispiel auch in Meineringhausen und in Lelbach eine große Rolle, erklärte am Montag Bürgermeister Klaus Friedrich per Pressemitteilung. Alle drei Orte würden durch viel befahrene Bundesstraßen zerschnitten und geteilt. In allen drei Orten befänden sich Kindergärten oder eine Schule in unmittelbarer Nähe zur Bundesstraße. Das Stadtoberhaupt verweist auf bereits bestehende Ampeln in den Nachbarkommunen wie Berndorf, Twiste oder Sachsenhausen. Das Verkehrsaufkommen sei dort nicht anders zu bewerten als in den drei Korbacher Ortsteilen, so Friedrich. Die Stadt Korbach fordert daher den Landkreis Waldeck-Frankenberg auf, die „Situation in den Ortsdurchfahrten neu zu bewerten und im Interesse der Kinder und aller dort lebenden Menschen zu handeln“.

Mehr lesen Sie in der WLZ vom Mittwoch, den 15. Dezember.

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