Mehr Schutz bei starkem Regen

Stadt Korbach investiert mehr als 2,5 Millionen in Hochwasserschutz 

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Stellen das neue Regenüberlaufbecken an der Kasseler Straße vor (von links): Boris Perplies und Ingo Wagenknecht (hockend) vom Ingenieurbüro Gröticke und Partner, Michaela Wilke, Stefan Bublak und Ronny Körner vom Stadtbauamt, Klaus Gräbe von Gra-Bak Bau und Bürgermeister Klaus Friedrich.

Korbach. Der Herrengraben fließt an der Kasseler Straße auf 75 Metern Länge wieder offen: Auf der Fläche der ehemaligen Grünanlage zwischen Kölner Straße und Am Steinberg mündet er in ein neues Regenrückhaltebecken. Das sorgt dafür, dass auch bei Starkregen die angrenzenden Häuser und Gärten vor Hochwasserschäden geschützt sind.

Das Grün sprießt langsam wieder, die Mulde wirkt fast wie eine idyllische Teichanlage – nur, dass sie zur Zeit trocken liegt. Erst bei starkem Regen soll sich das 800 Kubikmeter Wasser fassende Becken füllen. Es funktioniert wie ein Puffer: Das Becken drosselt den Abfluss großer Regenmengen, in dem es das Wasser zuerst sammelt und dann Stück für Stück wieder in den kanalisierten Herrengraben abgibt. 

Bündel an Maßnahmen 

Ein Teil des Wassers kann außerdem im Boden versickern. So hilft das Becken, die Hochwassergefahr zu mindern. In der Vergangenheit hatte der überlaufende Herrengraben für überflutete Keller und verwüstete Gärten gesorgt. 

Mit dem Bau des Regenrückhaltebeckens verbunden ist ein ganzes Bündel an Kanalbau-Maßnahmen zwischen Strother Straße und Wildunger Landstraße. Insgesamt hat das Rathaus mehr als 2,5 Millionen Euro in die Hochwasser-Entlastung der Süd-Ost-Stadt gesteckt.

Mehr über den Hochwasserschutz in Korbach lesen Sie in der Waldeckischen Landeszeitung am 20. August 2016.

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