Bund und Land geben Investitionshilfe · Aufwertung der Fußgängerzone und Umbau rund ums Rathaus

Stadtumbau mit 268 000 Euro gefördert

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Soll zum Scharnier zwischen Fußgängerzone und Altstadt umgestaltet werden: das Korbacher Rathaus und sein Umfeld in der Professor-Bier-Straße. Bund und Land fördern die Investition.

Korbach - Korbach erhält 268 000 Euro aus dem Förderprogramm „Stadtumbau in Hessen 2013“. Die Mittel stammen je zur Hälfte von Bund und Land.

Korbach. In vier Tranchen überweist das Land Hessen bis 2016 die Fördergelder. Die ersten 19 000 Euro gehen in den kommenden Tagen auf dem Konto der Stadt ein. „Das Geld fließt in die Aufwertung der Fußgängerzone und die baulichen Veränderungen rund ums Rathaus“, erklärt Korbachs Stadtentwickler Torsten Peper. Das „Scharnier“ von der Professor-Kümmell-Straße hinauf zum Rathaus soll Altstadt und Fußgängerzone besser verknüpfen. Was konkret gebaut wird, steht indes noch nicht fest. „Das müssen die Gremien in den nächsten Wochen und Monaten besprechen“, so Peper.

Ein Teil des Geldes diene auch dazu, die laufende Maßnahme am neuen Stadtquartier auf dem ehemaligen Hoppe-Schumacher-Gelände am Güterbahnhof zu refinanzieren, sagt Peper. Dazu gehört insbesondere die Umgestaltung des städtischen Parkplatzes und des Kuhbach-Laufs.

Seit 2006 hat die Stadt Korbach knapp zwei Millionen Euro aus dem Stadtumbau-Topf bekommen. „Ein großer Teil davon ist in die Modernisierung des Bürgerhauses als Impulsprojekt des Stadtumbaus geflossen“, sagt Peper. Das Land versendet in diesem Jahr Zuwendungsbescheide über insgesamt 11,5 Millionen Euro an Städte und Dörfer im Programm „Stadtumbau in Hessen“. Gemeinsam mit dem kommunalen Eigenanteil finanzieren Bund und Land so Investitionen in Höhe von rund 17 Millionen Euro. Die Investitionshilfen fließen in den Aus- und Umbau sozialer Infrastruktur, beispielsweise für Kinder, Familien und Senioren. Auch die Erneuerung von Straßen, Plätzen und Grünflächen oder die Modernisierung vorhandener Gebäude ist häufig Gegenstand der Förderung.

„Stadtumbau in Hessen“ verfolge eine Doppelstrategie, erklärte der hessische Wirtschaftsminister Florian Rentsch (FDP): „Zum einen unterstützt es Kommunen darin, örtliche Infrastrukturen an die sich verändernde Bevölkerungsstruktur anzupassen. Zum anderen zielen die Investitionshilfen darauf ab, den wirtschaftlichen Strukturwandel durch bauliche Maßnahmen aktiv zu unterstützen.“ (lb

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