Nordenbeck

Steinmauer stürzt auf Arbeiter

- Korbach-Nordenbeck (resa). Glimpflich endete ein Unfall am Montagmorgen in Nordenbeck: Gegen halb zehn wurde ein 30-Jähriger von einer einstürzenden Steinmauer begraben. Er blieb weitestgehend unverletzt.

Die Feuerwehren aus Nordenbeck, Goldhausen und Korbach rückten aus, um den Mann zu befrei­en, der unter einer einstürzenden Mauer begraben worden war.
 Gegen halb zehn hatten sich die ersten Steine aus der alten Scheunenmauer an der ehemaligen Nordenbecker Wasserburg gelöst. Eine Firma war für Fundamentarbeiten an dem alten Gemäuer beauftragt worden. Der junge Arbeiter konnte sich vor den herabfallenden Steinen nicht mehr in Sicherheit bringen und schließlich auch nicht selbst befreien. Sein Kollege verständigte die Feuerwehr. Um kurz vor zehn schallte dann über den kleinen Korbacher Stadtteil die Feuerwehrsirene. Die Nachbarn wiesen Feuerwehrleuten und Rettungswagen den Weg zur alten Wasserburg. Schnell hatten die Feuerwehrleute den 30-Jährigen von den großen Steinen befreit. Korbachs Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt hatte die Einsatzleitung in Nordenbeck übernommen. Der verletzte Arbeiter konnte schließlich auf eigenen Füßen zum Rettungswagen gehen, dort stellte der Notarzt lediglich Prellungen und Schürfwunden fest. Zaungäste, Feuerwehrleute, Polizei und Rettungsärzte machten sich schon um kurz nach zehn erleichtert auf den Rückweg.

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