Sabine und Ingo Stell aus Korbach nahmen am Viertagesmarsch rund um Nimwegen teil

Strapazen mit Volksfestcharakter

- Korbach (tk). „De Vierdaagse“ in der südholländischen Stadt Nimwegen gilt als größte Weitwanderveranstaltung der Welt. Sabine und Ingo Stell aus Korbach gingen mit – und an ihre Grenzen.

50 Kilometer: Für einen konditionsstarken Wanderer zwar eine lange, aber im Notfall zu bewältigende Tagesetappe. 200 Kilometer in vier Tagen: Das klingt schon eher nach Gewaltmarsch. Doch die mehr als 40 000 Teilnehmer aus aller Welt meldeten sich auch diesmal freiwillig. Wer die Strecke an jedem Tag im vorgegebenen Zeitfenster schafft, kann am Ende das „Viertagekreuz“ in Empfang nehmen. Der Orden, der in diesem Jahr rund 37 000-mal vergeben wurde, darf bei offiziellen Anlässen getragen werden. Der Korbacher Ingo Stell infizierte sich während seiner Dienstzeit als Bundeswehrsoldat vom „Virus Weitwandern“. 1997 nahm er das erste Mal in Zivil an „De Vierdaagse“ in Nimwegen teil. Danach absolvierte er den Viertagesmarsch fünf Mal. Seine Frau Sabine konnte sich damals nicht vorstellen, die Strapazen mit Volksfestcharakter mitzumachen. Diesmal packte auch sie ihren Rucksack.

Mehr in der WLZ-Zeitungsausgabe vom 31. Juli.

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