Kreisstraße 77 zwischen Helmscheid und Berndorf freigeben · Anschluss an die Bundesstraße soll folge

„Straßen sind Grundlage der Mobilität“

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Freie Fahrt auf der Kreisstraße 77 zwischen Berndorf und Helmscheid: Gestern wurde die Strecke nach den Bauarbeiten offiziell für den Verkehr freigegeben.

Berndorf/Helmscheid - Die Bauarbeiten an der Kreisstraße 77 zwischen Berndorf und Helmscheid sind beendet, die Strecke wurde offiziell für den Verkehr freigegeben. Die Beteiligten wollen nun die Voraussetzungen für einen Anschluss an die Bundesstraße schaffen.

Für etwa 1,8 Millionen Euro wurde in den vergangenen sieben Monaten die Kreisstraße 77 zwischen Berndorf und Helmscheid frostsicher ausgebaut, rund 1,1 Millionen Euro steuerte das Land Hessen bei. Im Rahmen der offiziellen Freigabe der Strecke zeigten sich gestern die Beteiligten vom Landkreis, Stadt Korbach, Gemeinde Twistetal und Hessen Mobil sehr zufrieden mit der Ausführung, doch das nächste Projekt soll so schnell wie möglich angegangen werden - der Anschluss an die B 252.

„Die Straßen sind die Grundlage der Mobilität der Bürger in Waldeck-Frankenberg“, machte der Erste Kreisbeigeordnete Jens Deutschendorf auf die Bedeutung eines guten Verkehrsnetzes aufmerksam. Der Landkreis ist zuständig für etwa 480 Kilometer Straße.

Die K 77 zwischen Berndorf und Helmscheid wurde in mehreren Schritten ausgebaut. Die Fahrbahnbreite beträgt nun 5,50 Meter, dazu kommen einen Meter breite Banketten auf beiden Seiten. Zudem wurden Rohrdurchlässe und Zufahrten zu Feldern angepasst oder erneuert. Auch Leerrohre für eine mögliche Breitbandverkabelung verlegten die Arbeiter. Die Einmündung zur L 3297 in Berndorf wurde um 70 Meter versetzt, der Kreuzungsbereich soll nun übersichtlicher sein.

Korbachs Bürgermeister Klaus Friedrich freute sich, dass in diesem Zuge die Bauarbeiter die Straßendecke in der Ortsdurchfahrt Helmscheid erneuerten und - finanziert durch die Stadt - die Gehwege im Stadtteil gepflastert worden sind.

Friedrich und sein Twistetaler Amtskollege Stefan Dittmann wiesen auf die gute Zusammenarbeit der beiden Kommunen hin. Dittmann hofft, dass schon bald der direkte Anschluss der Kreisstraße an die Bundesstraße 252 erfolgt. So soll der Ortskern von Berndorf entlastet werden. Darauf pocht auch die stellvertretende Kreistagsvorsitzende­ und Berndorferin Dagmar Deutschendorf. „Anfangs war ich skeptisch. Das hat sich aber gelegt. Wichtig ist, dass die Strecke nun zur Bundesstraße 252 weitergeführt wird.“ Jens Deutschendorf betonte, dass die Gespräche dahingehend mit allen Beteiligten weit vorangeschritten seien.(tt)

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