Continental lädt Teilnehmer der „Formula Student“ nach Korbach ein

Studenten lassen Reifen quietschen

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Die Studenten des Karlsruher Instituts für Technologie führten nach dem Training in Go-Karts ihren selbst gebauten Elektro-Rennwagen vor. Anschließend gab es für jedes Formula-Student-Team zwei Sätze Reifen von Continental.

Korbach - Schnelle Autos, quietschende Reifen, der Duft von heißem Gummi auf Asphalt. Das alles bietet die Formula Student. Continental unterstützte die Nachwuchsingenieure jetzt mit Reifen und einem Fahrtraining.

Wenn Studenten weltweit in Teams Rennautos bauen und in Rennen gegeneinander antreten, dann ist das die Formula Student. Wenn elf deutsche Vertreter der Formula Student ein Fahrtraining und zwei Sätze Reifen bekommen, dann steckt Continental dahinter. Das Unternehmen unterstützt die Nachwuchsingenieure seit fünf Jahren, dieses Jahr sind es weltweit insgesamt 37 Teams. Rund 60 Teilnehmer waren am Wochenende in Korbach und lernten die Arbeit des Reifenherstellers, aber auch wichtige Tricks für die anstehenden Rennen kennen.

Denn in der Formula Student wird professionell gearbeitet. So wie das Team des Karlsruher Instituts für Technologie, der früheren Universität Karlsruhe. Die jungen Männer und Frauen hatten ihr Elektro-Rennauto mit nach Korbach gebracht, und das sorgte für Staunen: eine Spitzengeschwindigkeit von 120 Stundenkilometern, von null auf 100 in weniger als drei Sekunden bei einem Gewicht von 210 Kilogramm. Vieles erinnert an einen kleinen Formel-1-Boliden.

Reifen kein Serienstandard

Und das soll auch so sein. Dafür haben zum Beispiel beim Karlsruher Team 60 Studenten am Rennwagen mitgearbeitet - vom Wirtschaftswissenschaftler über den Informatiker bis hin zum Physiker. Die Teams sind wie Unternehmen organisiert, müssen sich um die finanziellen Aspekte kümmern, aber eben auch ein konkurrenzfähiges Auto auf die Strecke bringen.

Dabei hilft Continental. Jedes der 37 unterstützten Teams erhält jeweils einen Satz Trocken- und Nassreifen. Die Pneus wurden in Hannover entwickelt und in Korbach produziert. „Nichts an diesem Reifen entspricht dem Serienstandard, so stellen die auf Renneigenschaften getrimmten Laufflächenmischungen eine besondere Herausforderung dar“, erläuterte Werksleiter Lothar Salokat den Studenten.

Neben der Reifenübergabe nahmen die Studenten auf dem Conti-Gelände am Nordring zuvor an einem Fahrtraining teil. In Karts ging es mit hohem Tempo über eine abgesteckte Strecke. Um dort Bestzeiten fahren zu können, gab es vorher einen Fahrdynamik-Kurs, in dem Regeln und Tipps zum fahren mit Rennwagen gegeben wurden.

Auf zum Hockenheimring

Während des Kart-Rennens machten die Teams teilweise unter sich auch ihren Fahrer aus. Denn Ende Juli steht der Höhepunkt der Saison an. Dann findet die „Formula Student Germany“ mit 110 Teams aus der ganzen Welt am Hockenheimring statt. Dort gilt es dann, das Erlernte anzuwenden und alles aus denn Rennwagen herauszukitzeln. (tt)

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