Prunksitzung der Mündener Karnevalisten mit Witz, Show und Partystimmung

Thriller und Spektakel in der Festhalle

+

Lichtenfels-Münden - Spektakuläre Showauftritte, aufwendig choreografierte Tänze und knackige Reden – bei der Prunksitzung der Mündener am Sonntagabend blieb kein Karnevalswunsch offen.

Eigentlich hätte es die zwei Animateure zur Eröffnung des Mündener Kappenballs gar nicht gebraucht. Das Publikum klatschte und tanzte schon vor Programmbeginn zum „Humba täterä“ der Band. Doch die jungen Männer brachten die Festhalle dann vollends zum Beben, mit La Ola, kollektivem Klatschen und Trampeln fiel um 20.11 Uhr der Startschuss zum fast vierstündigen Mündener Karnevalsprogramm. Angeführt vom gut aufgelegten Prinzenpaar Nina vom Hagen I. und Michael vom Hagen II. nahm der Elferrat auf der Bühne Platz. Die Lust am Karneval hat die Prinzessin offenbar mit der Muttermilch weitergegeben: So führte ihr Sohn Jonas am Nachmittag die Nachwuchsnarren an.

Elferratspräsident Hartmut Brand begrüßte die befreundeten Karnevalsvereine aus Mandern und Liesen, ebenso ließ sich auch Bürgermeister Uwe Steuber das bunte Treiben nicht entgehen. Der bekam auch direkt nach dem Auftakt mit der Funkengarde Liesen von seinem potenziellen Nachfolger Hendrik Brand einige Verbesserungsvorschläge mit an die Hand: „Bis Mittwoch herrscht hier eine andere Politik“ sprach der Siebenjährige in der Bütt – die Betonung und Aussprache ganz wie die großen Politiker. Gemeinsam mit der Jungfrau und dem Prinzen aus Liesen ging das Publikum dann auf die Suche nach dem Supernarr. Kevin, Albert und Björn versuchten sich das erste Mal mit einer Karnevalsrede, wobei sich Letzterer als Johann Wolfgang von Flöte mit einer regional abgewandelten Form des Erlkönigs die meisten Lacher sicherte. (tt)

Mehr lesen Sie in der WLZ vom Dienstag, 21. Februar

Hier geht's zur Bildergalerie

Kommentare