Korbach

Tischlergesellen freigesprochen

- Korbach (lb). Sie haben gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt: Die Waldeck-Frankenberger Tischler-Innung hat am Mittwoch in Korbach zehn Gesellen freigesprochen. Verabschiedet wurden auch sechs Holzbearbeiter.

„Aus welchem Holz bist du geschnitzt?“ Diese Frage könne jedem Gesellen gestellt werden, sagte Obermeister Karl-Martin Füllgraf (Bad Arolsen) bei der Freisprechungsfeier im Korbacher Berufsbildungszentrum des Handwerks (BBZ): „Ich bin mir sicher, dass die Antworten sich auf sehr festes und starkes Holz beziehen würden.“ Mit dem Abschluss ihrer Ausbildung hätten sie einen besonderen Leistungswillen unter Beweis gestellt. Die Chancen auf dem Arbeitsmarkt seien für die Absolventen gut, die Betriebe suchten Fachkräfte, so Füllgraf. Den Tischlergesellen eröffneten sich außerdem vielfältige Möglichkeiten: „Der Besuch der Meisterschule mit dem Ziel der Meisterprüfung sowie die Weiterbildung zu anderen handwerklichen Führungspositionen wie dem Betriebswirt oder dem Techniker“, sagte Füllgraf. Möglich sei auch ein Studium an einer Fachhochschule. „Der Wettbewerb um gute Schüler hat begonnen“, sagte auch Werner Schmal, Schulleiter der Beruflichen Schulen Korbach und Bad Arolsen. Wolfgang Führer, Vorsitzender des Prüfungsausschusses, überreichte die Gesellenbriefe und Abschlusszeugnisse. Den Absolventen gratulierte auch Stadtrat Reinhard Müllenhoff (Korbach). Die Gesellenprüfung der Tischler umfasst drei Teile: Eine theoretische Prüfung, eine praktische, in der in einer vorgegebenen Zeit ein Arbeitsauftrag umgesetzt werden muss, sowie das Gesellenstück. Einige ausgezeichnete Gesellenstücke des aktuellen Jahrgangs sind in der kommenden Woche in der Sparkassen-Filiale in der Korbacher Bahnhofstraße zu sehen.

Kommentare