„Singende Frauen“ feiern ihr zehnjähriges Bestehen mit einem Festkonzert am Samstag in Korbach

Tränen, Tanz und Temperament

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Vor zehn Jahren trafen sich die „Singenden Frauen“ zum ersten Mal. Seitdem sind sie zum festen Bestandteil im kulturellen Leben in Korbach geworden. Damals und heute am Akkordeon: Irina Hazke.

Korbach. Vor zehn Jahren standen die „Singenden Frauen“ aus Korbach zum ersten Mal auf der Bühne – mit deutsch-russischer Folklore, ukrainischen Melodien und einer gehörigen Portion Aufregung. Am kommenden Samstag feiert der Chor in Korbach seinen 10. Geburtstag.

Ihre weiten, selbst genähten Röcke mit Spitze am Saum schwingen im Takt, die Finger von Irina Hazke fliegen über das Akkordeon und ihre Fröhlichkeit steckt an: Ein Auftritt der „Singenden Frauen“ sprüht vor Energie. Vor zehn Jahren trafen sie sich zu ihrer ersten Probe. „Damals hatten wir gar nicht vor, irgendwann aufzutreten, wir wollten einfach nur für uns selber singen“, erzählt Irina Hazke: Melodien, die Erinnerungen wecken an die Kindheit in Russland oder der Ukraine. Lieder, die ihre Verbundenheit mit dem neuen Zuhause in Korbach zeigen. 14 Frauen, vereint durch ihre Aussiedler-Geschichte, trafen sich damals. Zahlreiche Konzerte Zehn Jahr später blicken die Sängerinnen auf viele Auftritte zurück. Inzwischen gehören 22 Frauen zu dem munteren Chor. „Nach unserem ersten Auftritt im Gemeindehaus kamen plötzlich Anfragen“, erzählt Irina Hazke. Für Privatfeiern, Ausstellungseröffnungen oder Stadtfeste werden die „Singenden Frauen“ engagiert.

Am kommenden Samstag feiern die „Singenden Frauen“ ihren 10. Geburtstag und laden herzlich ein: Um 14.30 Uhr beginnt das Jubiläumskonzert in der Korbacher Stadthalle. „Es soll ein fröhlicher Nachmittag zum Mitmachen werden“, wünscht sich Irina Hazke. Die „Singenden Frauen“ haben neue Trachten genäht und bringen Stücke aus Deutschland, Russland und der Ukraine mit. Eine befreundete Tanzgruppe tritt auf. Kaffee und Kuchen werden serviert. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. (resa)

Mehr dazu lesen Sie in der Waldeckischen Landeszeitung am Dienstag, 12. April.

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