Sachsenberger setzen erstes Glanzlicht zur 750-Jahr-Feier

Traumhafte Kulisse beim Pfingstmarkt in Sachsenberg / Bildergalerie

- Lichtenfels-Sachsenberg (jk). Mit dem Pfingstmarkt machten sich die Sachsenberger ein wunderbares Geburtstagsgeschenk. Voller Leben, mit Gästen aus nah und fern präsentierte sich das "Städtchen mit Herz". Die Sachsenberger feiern 2012 ihr Jubiläum mit 750 Jahren Stadtrechte.

Wie ein Schmuckkästchen empfing Sachsenberg wahre Besucherscharen. Beim Zapfenstreich am Samstagabend tummelten sich Menschen in der historischen Altstadt wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Ortsvorsteher Kurt Lechky und Christoph Jerrentrup, Sprecher des Festausschusses, quittierten die enorme Resonanz mit großer Freude: "Alle Veranstaltungen laufen super", strahlte Jerrentrup am Pfingstsonntag nach dem Festzug. "Die Kulisse ist beeindruckend", gratulierte der Lichtenfelser Bürgermeister Uwe Steuber am Nachmittag vor großem Publikum in der Knöchelhalle. Sachsenberg biete über das gesamte Jahr ein "tolles Rahmenprogramm". Höhepunkt sind die drei Tage vom 17. bis 19. August mit Festakt, Dreschfest und dem "stehenden Festzug", bei dem sich Sachsenberg von seiner schönsten Seite zeigen wird. Sehr feierlich war indes schon der Samstagabend zum Auftakt des Pfingstmarktes. Die Burschenschaft hatte den Ort mit Birkenzweigen geschmückt, die Altstadt mit ihren herausgeputzten Fachwerkhäusern war farbenfroh illuminiert, die Sachsenberger feierten mit Hunderten Besuchern von außerhalb - und vor allem feierten sie auch sich selbst. Über 300 Einladungen hatte das Städtchen mit Herz an ehemalige Bewohner verschickt, und viele waren der Einladung nur allzu gern gefolgt. Ob aus dem Waldecker Land, aus Deutschland, aber auch dem Ausland. Inmitten der Altstadt vorm historischen Rathaus kommandierte nach Sonnenuntergang Holger Czapanski den großen Zapfenstreich. Die Bänke waren bis auf den letzten Platz besetzt, Zuschauer säumten die Straßen, als die Feuerwehr in Ehrenformation, rund 30 Fahnenträger, der Sachsenberger Spielmannszug und der befreundete Musikzug Bottendorf den Zapfenstreich inszenierten. Am Ende gab es die deutsche Nationalhymne und riesigen Applaus. Bis in die frühen Morgenstunden feierten Sachsenberger und Gäste. Der Sonntag begann mit einem Gottesdienst. Bei strahlendem Sonnenschein reihten sich dann der Reit- und Fahrverein, der Spielmannszug der Feuerwehr, die Burschenschaft, der Musikzug Frankenau, Gesangverein und Bürger ein in den großen Festzug.

Mehr in unserer Zeitungsausgabe vom 29. Mai.

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