Erfolgreiches Projekt geht an der Korbacher Westwallschule in die dritte Runde

Trommeln für die Gesundheit

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„Drums alive“: Viel Spaß haben die Schülerinnen und Schüler der Westwallschule in Korbach bei dem Projekt „Gesunde Schule“. Sie lernen dabei fürs Leben.Foto: pr

Korbach - Mit einem Zuschuss in Höhe von 4320 Euro unterstützte die DAK Korbach die Gesundheitsförderung an der Westwallschule in Korbach.

Beeinträchtigungen der Gesundheit im Kindesalter haben langfristige Auswirkungen auf Gesundheit und Krankheit im Erwachsenenalter. Fragen der Gesundheitserziehung gewinnen deshalb für junge Menschen, die in der modernen Wohlstands- und Leistungsgesellschaft aufwachsen, an Bedeutung.

„Ziel des Programms ,Gesunde Schule‘ ist es, die beispiel- und vorbildhafte Praxis der Gesundheitsförderung in der Schule weiterzuentwickeln und für ihre Weitergabe und Verbreitung zu sorgen“, erklärte Sabine Weinreich von der DAK Korbach.

Das Projekt hat seine zweite Förderphase durchlaufen. Einen Schwerpunkt innerhalb des dritten Projektjahres bilden eine Kinderrückenschule sowie ein Entspannungstraining. Neu ist die AG „Drums alive“ aus dem Themenbereich Bewegung. Mit viel Spaß trommeln die Schülerinnen und Schüler der Westwallschule zu flotter Musik mit Stöcken auf einen Gymnastikball.

Den Schülerinnen und Schülern sei dauerhaftes Gesundheitsbewusstsein vermittelt worden, betonte Schulleiterin Carmen Best. Die Kinder seien ermutigt worden, sich gesund zu ernähren, sich viel zu bewegen und auf eine gesunde Körperhaltung zu achten. Bemühungen um den Erhalt der eigenen Gesundheit sollten bereits in Kindergärten und Grundschulen vermittelt werden, machte Sabine Weinreich von der DAK Korbach deutlich und fügte hinzu: „Die Westwallschule Korbach ist ein gelungenes Beispiel für die Umsetzung des Präventionsauftrages in Qualität und Erfolg.“

Mit den bisherigen Ergebnissen zeigte sich auch die Projektleiterin Susanne Schwarzkopf zufrieden. „Das Freizeitverhalten der Kinder hat sich spürbar verbessert“, berichtete die Physiotherapeutin. „Wir konnten feststellen, dass das Thema Gesundheit zu einer verstärkten Körperkontrolle geführt hat“, erläuterte sie. (r)

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