Korbach

TV-Star: Ja zur Theaterwoche

- Korbach/Essen (jk). Fernsehstar Ann-Cathrin Sudhoff setzt sich ein für den Erhalt der Theater-woche in Korbach. Als 
ambitionierte Schülerin lernte sie das Theater
festival kennen.

Sie ist bekannt durch unzählige Theater- und Filmengagements, 
beliebt durch viele TV-Serien, etwa an der Seite von Jan Fedder als Polizistin im „Großstadtrevier“. Die Rede ist von Ann-Cathrin Sudhoff (38). Ihr Weg zur Schauspielerei führte ehedem auch über die Korbacher Theaterwoche, wie Ann-Cathrin Sudhoff in einem Schreiben an WLZ-FZ unterstreicht. „Ich bedauere zutiefst Ihre 
Erwägungen, die Korbacher Theatertage zu streichen, und bitte Sie höflichst, diese Gedanken schnell wieder zu vergessen!“, appelliert Ann-Cathrin Sudhoff in Richtung Landkreis. „Im Jahre 1988 war ich erstmals in Korbach mit unserer Schulproduktion ,Die Launen der Verliebten‘ von und nach Goethe“, erinnert sich der Fernsehstar: „Eine tolle Seminarwoche! Eine Schule fürs Leben. Die spannenden und profes
sionell geleiteten Workshops waren phantastisch, und die anderen Schulproduktionen interessant zu sehen. Es gab viel Stoff zum Gedankenaustausch und viele Erlebnisse visueller Art sowie sinnvolle Impulse für unsere ,Spielschar‘, so hieß unsere Theatergruppe des Helmholtz-Gymnasiums in Essen“, blickt Sudhoff zurück. „Nicht zuletzt die Korbacher Theatertage haben mich in meinem Beschluss gestärkt, Schauspielerin zu werden“, sagt Ann-Cathrin Sudhoff – und verweist auf ihre Homepage im Internet: „Sie können schauen, wenn Sie wissen möchten, wie es nach Korbach weiterging.“ Nach ihrer Erinnerung war die Essener Filmschauspielerin 1990 mit „Leonce und Lena“ noch einmal in Korbach. „Jedenfalls bin ich sehr dankbar, auch nachhaltig, dass man mir mit 17 oder 18 Jahren die Möglichkeit gegeben hat, bei einem so tollen Ereignis dabei zu sein. Das kleine Städtchen Korbach wird mir immer in guter Erinnerung sein“, resümiert sie: „Bitte, setzen Sie sich für den Erhalt der Theatertage Korbach ein, um auch anderen jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, so ideenreiche und prägende Theatertage erleben zu dürfen.“ Mehr lesen Sie in der WLZ-FZ-Ausgabe vom Donnerstag, 12. August 2010.

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