Usseln

Upländer Erntedankmarkt mit 34 Ständen und unterhaltsamen Programm

+

- Willingen-Usseln. Buntes Treiben in Usseln: In und an der Schützenhalle fand am Sonntag der vierte Upländer Erntedankmarkt statt. Er wurde von der Upländer Bauernmolkerei veranstaltet.

Kartoffeln gibt es nicht nur im Supermarkt. Man kann sie auch beim Bauern kaufen, bei der Gelegenheit vielleicht auch noch ein paar Dosen Wurst mitnehmen, den Kindern die kleinen Schweine zeigen und ein Kälbchen streicheln. „Wir wollen die Verbraucher aufmerksam machen auf das, was in der Region erzeugt wird“, so Josef Jacobi, Aufsichtsratsvorsitzender der Upländer Bauernmolkerei. Der vierte Upländer Erntedankmarkt bot den Direktvermarktern am Sonntag Gelegenheit, ihre Erzeugnisse einem breiten Publikum zu präsentieren und die Besucher über sich und ihre Arbeit zu informieren.

Den Auftakt bildete, wie in jedem Jahr, der Erntedankgottesdienst, bei dem Pfarrerin Gisela Grundmann, Konfirmanden und Mitglieder des Kirchenvorstands Denk- und Dank­anstöße gaben. Für den musikalischen Rahmen sorgten der Posaunenchor unter Leitung von Helfried Heine sowie die vereinigten Kirchenchöre Usseln und Nieder-Ense (Leitung: Lydia Hucke). Mit Musik ging’s dann auch gleich weiter: Die Willinger Alphornbläser stimmten die Besucher auf den Marktbummel ein, der am Nachmittag von der Damen-Band „Sax Royale“ beschwingt begleitet wurde.

„Regional erzeugen, verarbeiten und vermarkten“ – das ist ein wichtiges Ziel, das Aufsichtsratsvorsitzender Josef Jacobi ansprach. Er wies darauf hin, dass Erzeuger und Verbraucher mit der Produktion und dem Kauf heimischer Erzeugnisse nicht nur einen Beitrag zum Klimaschutz, sondern außerdem zur Schaffung und zum Erhalt von Arbeitsplätzen leisten. (bk)

Mehr zum Erntedankmarkt lesen Sie in der WLZ-Ausgabe vom 5. Oktober.

Kommentare