Korbach

Verkehrswacht: Kühler Kopf statt heißer Fahrstil

- Korbach. Erleben lassen statt belehren: Mit der Aktion „Junge Fahrer“ setzt sich die Kreisverkehrswacht seit mehr als zehn Jahren für mehr Sicherheit im Straßenverkehr ein.

Von bundesweit mehr als 20 000 Verkehrstoten im Jahr 1970 zu 3657 im Jahr 2010: „Das ist eine kaum zu glaubende Entwicklung. Vielleicht haben wir auch ein bisschen dazu beigetragen“, sagt Ferdinand Hagenbach, Organisator der Aktion „Junge Fahrer“ der Kreisverkehrswacht Waldeck-Frankenberg. Seit elf Jahren klappert „Hagenbachs Wanderzirkus“ – wie seine Kollegen scherzen – die Schulen im Landkreis ab und predigt kühlen Kopf statt heißen Fahrstil.

Zwar sind es vor allem technische Verbesserungen und neue Vorschriften wie Airback und Gurtpflicht, die in den vergangenen vier Jahrzehnten für mehr Sicherheit im Straßenverkehr gesorgt haben. Trotzdem: Das größte Problem sitzt immer noch hinter dem Steuer. „Gerade Fahranfänger überschätzen ihre Fahrkünste oft“, sagt Hagenbach.

Ganz praktisch am eigenen Leib sollen die Jugendlichen und jungen Erwachsenen deshalb erfahren, welche Auswirkungen Alkohol am Steuer, nicht angeschnallte Gurte und Bleifuß auf dem Gaspedal haben. „Es soll sich im Kopf festsetzen“, sagt Hagenbach.

Mehr lesen Sie in WLZ-FZ am Dienstag, 17. Mai 2011.

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