Nach Unfall mit Natronlauge in Korbacher Lebenshilfe-Einrichtung

20 Verletzte dürfen nach Hause

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Korbach - Nach dem folgenschweren Unfall mit Natronlauge in einer Einrichtung der Lebenshilfe sind die beiden Schwerverletzten auf dem Weg der Besserung. Sie können laut Polizei die Krankenhäuser in den nächsten Tagen verlassen. Weitere 20 Frauen und Männer waren über Nacht in der Hauersporthalle unter ärztlicher Beobachtung. Sie sind bereits nach Hause entlassen worden.

Kollektives Aufatmen herrschte am Dienstagvormittag bei allen Einsatzkräften und Manfred Bergener von der Korbacher Polizei bringt es auf den Punkt: "Wir sind wohl noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen". Die Nacht in der Betreuungsstation in der Korbacher Hauersporthalle ist ohne Zwischenfälle verlaufen und die 20 Verletzten sind nach Abschluss der ärztlichen Untersuchungen nach Hause entlassen worden. War auch die Nacht in der Betreuungsstation für einige ein großes Abenteuer, sind doch jetzt alle froh, wieder in ihre gewohnte Umgebung zu dürfen.

Auch von den beiden Schwerverletzten gibt es positive Nachrichten zu berichten, wie die Polizei in Korbach mitteilt. Ihre Verletzungen sind nicht so gravierend wie zunächst befürchtet, sie haben wohl keine Folgeschäden zu erwarten und können in den nächsten Tagen die Krankenhäuser in Korbach und Kassel verlassen.

Die Ermittlungen zur Unfallursache stecken noch ganz am Anfang. Die Korbacher Polizei und das Amt für Arbeitsschutz ermitteln. Noch ist völlig unklar, wie es dazu kommen konnte, dass ein Kanister mit 10-prozentiger Natronlauge neben den Kanistern mit destilliertem Wasser stehen konnte. (r)

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