Korbach

Vize-Meister beim „Energie-Cup Hessen“

- Korbach (nv). Steine in WC-Spülkästen, Energiespar-Thermometer in Sitzungssälen und 
stillgelegte Glühbirnen 
bescheren dem Amtsgericht Korbach einen zweiten Platz beim „Energie-Cup Hessen“, einem Wettbewerb des Hessischen Finanzministeriums.

„Die Dienststellen der hessischen Landesverwaltung verbrauchen im Jahr enorm viel Energie“, hatte Amtsgerichtsdirektor Wolfgang Damm bei der Präsentation der Einsparergebnisse im Juni erklärt. Um den öffentlichen Dienst zum Sparen zu mobilisieren, habe das Finanzministerium die Initiative „CO2-neutrale Landesverwaltung“ samt des „Energie-Cups“ ins Leben gerufen.

Ziele sind, Energie zu sparen, den Kohlenstoffdioxid-Verbrauch (CO2) zu senken und somit das Klima zu schützen. Ein Jahr hatten die 29 Energieteams Zeit, um den Verbrauch von Strom, Wasser und Heizenergie nachhaltig zu senken. Der Startschuss fiel am 1. Mai 2010. Neben der Arbeit vor Ort gehörten zum Programm des „Energie-Cups Hessen“ eine gemeinsame Auftaktveranstaltung, zwei Workshops für die Energieteams, Informationsveranstaltungen, Exkursionen zu Unternehmen und die Teilnahme am ersten hessischen „Tag der Nachhaltigkeit“.

Die Sieger des Wettbewerbs zeichneten Finanzminister Dr. Thomas Schäfer und Staatssekretärin Prof. Dr. Luise Hölscher am Montag im Schloss Biebrich in Wiesbaden aus. 
„Am Ende kommt es auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an, und wir stellen fest, dass es eigentlich keine Verlierer gibt: Mit Ihren Einsparungen haben Sie alle dazu beigetragen die CO2-Emissionen des 
Landes Hessen zu reduzieren.“

In der Kategorie „Höchste Einsparungen“ vergaben die Juroren gleich drei Mal den ersten Preis: Preisgelder, zum Beispiel zur Ausrichtung einer Betriebsfeier, erhielten das Forstamt Melsungen (Verwaltungsgebäude kleiner 5000 Quadratmeter), das Finanzamt Bensheim (Verwaltungsgebäude größer 5000 Quadratmeter) und die Technikerschule Alsfeld (Bildungseinrichtungen).

Das Amtsgericht Korbach (Verwaltungsgebäude kleiner 5000 Quadratmeter) landete 
zusammen mit dem Finanz-
amt Hofheim und dem Studienzentrum der Finanzverwal-
tung und Justiz in Rotenburg an der Fulda auf dem zweiten Platz.

Mehr lesen Sie in der WLZ vom Donnerstag, 11. August.

Kommentare