Vöhl

Vöhler Gemeindevertreter stimmen für Kooperation mit dem Kirchenkreis

- Vöhl (resa). In einem waren sich alle einig: „Für unsere Jugend ist uns kein Einsatz zu hoch.“ So fiel der Entschluss für die gemeinsame Jugendarbeit mit der Kirche während der Gemeindevertretersitzung einstimmig.

Die Kassen sind leer, die Lage kritisch. „Aber für unsere Jugend darf kein Einsatz gescheut werden“, betonte Sven Bökenschmidt von der Vöhler SPD am Montagabend während der Gemeindevertretersitzung in Dorfitter. Ganz oben auf der Tagesordnung stand die Abstimmung über die Einrichtung einer gemeinsamen Jugendarbeit mit dem Kirchenkreis Frankenberg (wir berichteten).

Dekanin Ute Zöllner und Jugendpfarrerin Ursula Breul hatten die Initiative ergriffen. Um die Hälfte der Personalkosten, also um rund 20 000 Euro pro Jahr, hatten sie gebeten und wurden nicht enttäuscht. „Wir sollten an unsere eigene Jugend denken und zugreifen“, forderte auch Gerhard Henkel von den Grünen. Alle Parlamentarier stimmten schließlich für die Beteiligung an einer gemeinsamen Jugendarbeit mit der Kirche, erst mal für zwei Jahre – wenn es läuft, auch für länger.

Mehr dazu lesen Sie in der Waldeckischen Landeszeitung und der Frankenberger Zeitung von Mittwoch, 16. September 2009.

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