Willingen

Vorstand des Ski-Clubs Willingen blickt optimistisch ins Jubiläumsjahr 2010

- Willingen (nv). Rund 150 Termine samt Weltcup-Skispringen, Millionen Einnahmen und Ausgaben: Die besondere Rolle des Ski-Clubs Willingen in der heimischen Vereinslandschaft wurde bei der Jahreshauptversammlung am Samstag deutlich.

„Wir möchten weiterhin in der Champions League der Weltcup-Veranstalter mitspielen“: Gewohnt selbstbewusst, mit hoch gesteckten Zielen präsentierte sich SCW-Präsident Jürgen Hensel zu Beginn der Versammlung im Hotel „Bürgerstuben“. Die Erweiterung der Skirollerbahn in der EWF-Biathlon-Arena hat der Vorstand ebenso fest im Visier wie den Umbau der Mühlenkopfschanze. Der Internationale Skiverband (FIS) fordert einen modernen Kampfrichterturm und Windnetze. Darüber hinaus soll eine Flutlichtanlage fest installiert werden – mit Blick auf die 118 000 Euro, die das Ausleuchten der Anlage zum Weltcup 2009 laut Kassierer Helmut Fistler kostete, ein plausibles Vorhaben. „Wir haben Planungssicherheit bis 2014“, verweist Hensel auf die Zusage des Skiverbandes und ergänzt: „Nach 2001 ist die Zuschauerzahl beim Skispringen erstmals wieder leicht gestiegen.“ Nach dem Auftaktspringen im Rahmen der neuen FIS Team-Tour im Februar 2009 kommen die weltbesten Skispringer vom 5. bis 7. Februar 2010 zum Tour-Finale ins Upland. Zugleich läuten die Willinger mit dem Weltcup die Feierlichkeiten zum 100-jährigen Vereinsbestehen ein. Details zur Vorstandsarbeit listeten die SCW-Präsidenten Wilhelm Saure und Walter Frosch im Jahresbericht auf: 90 Besprechungen, 36 Vorstandssitzungen und 17 weitere Veranstaltungen standen im vergangenen Geschäftsjahr auf dem Programm. Zum Abschluss der Versammlung ehrten die Vorstandsmitglieder auszeichnete Sportler und verdiente Mitglieder. Mehr lesen Sie in der WLZ-Zeitungausgabe vom 28. Juli 2009.

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