Kloster-Förderverein erhält Gelder in Höhe von 180.000 Euro

Vorzeitige Bescherung in Flechtdorf

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Diemelsee-Flechtdorf - Der Weihnachtsmarkt im Kloster Flechtdorf mit besonderem Ambiente zog am Samstag Gäste aus nah und fern an. Vor allem über die Anreise des Regierungspräsidenten freuten sich die Ausrichter. Der hatte 180.000 Euro Fördergelder im Gepäck.

Der Nikolaus auf dem Flechtdorfer Weihnachtsmarkt kam am Samstag aus Kassel und ist eigentlich Regierungspräsident. Dr. Walter Lübcke brachte einen Förderbescheid für Gelder in Höhe von 180 000 Euro für den „Förderverein Kloster Flechtdorf“ mit. Die Mittel stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Allerdings muss der Förderverein ebenfalls 180 000 Euro beisteuern

Doch der Vorsitzende Helmut Walter ist optimistisch, das zu stemmen. Das Geld soll vor allem in den Ausbau des Informationszentrums investiert werden (wir berichteten). Sein Dank ging van Diemelsees Bürgermeister Volker Becker und den Landtagsabgeordneten Armin Schwarz, die sich beide für die Fördergelder eingesetzt hatten.

Lübcke betonte, dass die Diemelseer stolz darauf sein könnten, einen solch aktiven Förderverein in der Gemeinde zu haben. Das sah Volker Becker auch so. Er bezeichnete die Sanierung des Klosters als Leuchtturm-Projekt der Region. „Ohne Ehrenamtliche wären wir nicht da, wo wir jetzt sind.“

Abseits des Förderbescheides hatten die Flechtdorfer Vereine einen Weihnachtsmarkt in ganz besonderer Atmosphäre auf die Beine gestellt. Erstmals konnten auch Räume im Kloster genutzt werden, so dass die Besucher in den historischen Gemäuern in die Zeit des Mittelalters abtauchten.

Zahlreiche Aussteller präsentierten Handgemachtes: von Weihnachts-Dekoration über Schmuck und Kunstwerke war im Ringhof und im Abtshaus alles zu finden. So haben zum Beispiel auch Johanna (9 Jahre) und Luca (10) schon zwei Wochen vor dem Markt angefangen, zu basteln. Die Klosterfrauen servierten frischen Ofenkuchen und die Jäger Dennis und Frank Merhof boten alles vom Wild aus Flechtdorfer Wäldern an. Die Kinder vergnügten sich derweil beim Kerzenziehen oder dem Papiertheater. Am Abend galt dann die ganze Aufmerksamkeit allerdings dem „echten“ Nikolaus.

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