Lichtenfels

Den Wald nach Wild durchforstet: 40 Rehe auf 100 Hektar

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- Lichtenfels (den). Das erste Wildzähltreiben veranstalteten am Samstag Hessen-Forst und die Lichtenfelser Hegegemeinschaft. 100 Helfer notierten den ganzen Tag über den Wildbestand im Stadtgebiet.

So wenig, wie das Wild in diesen Stunden gehetzt wird, so groß ist die Eile bei Organisator Rainer Weishaar. Stimmen die Linien der zählenden Treiber? Wo befinden sich die vielen engagierten Helfer? Ist der Abstand bei den Zählern richtig? Es geht darum, den Bestand an Schwarz- und Rehwild so genau wie möglich zu erfassen. Keine Ricke darf durch das menschliche engmaschige Netz schlüpfen, das sich auf einer mehrere Fußballfelder großen Fläche formiert und das Wild vor sich hertreibt. Mit Strichen werden die entwichenen Tiere auf der Zählkarte vermerkt.Schließlich könnten die gewonnenen Zahlen aus den drei durchforsteten Gebieten auf die Lichtenfelser Wälder hochgerechnet werden. „Im Großen und Ganzen hat es gut geklappt“, freut sich der Mann mit dem großen Funkgerät und der Kontrolle über den Ablauf. „Auch wenn ich in den letzten Stunden viel hin und her gehetzt bin“, lacht Weißhaar und schaut wieder ins Unterholz.

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