Brauerei und Nationalparkzentrum stellen 50 erfolgreichsten Bilder des Wettbewerbsfotos aus

Von Wasser, Wind und Wundern

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Zentrumsleiterin Petra Schlaugat stellt die prämierten Fotos der Ausstellung vor.

Vöhl-Herzhausen - Ein Ruderer, der seine Spuren auf dem Wasser hinterlässt, eine Frau, die in Kastanien badet und ein Junge, der Auge in Auge mit einer Schnecke die Natur erkundet: Die Fotos der Teilnehmer des Fotowettbewerbs der Licher-Brauerei nehmen den Betrachter mit in die Begegnung zwischen Natur und Mensch.Die Bilder des Licher-Fotowettbewerbs werden bis Ende Juli im Nationalparkzentrum gezeigt.

Traditionell macht die Wanderausstellung mit den 50 erfolgreichsten Bildern des jährlichen Wettbewerbs für drei Wochen auch Station im Nationalparkzentrum. Insgesamt 1842 Bilder haben 700 Fotografen aus dem ganzen Land der Jury geschickt, 50 wurden für die Ausstellung ausgewählt, vier hat die Licher-Jury prämiert. Dazu gehört etwa ein Luftbild von Christa Schweins aus Erlangen, auf dem Windräder aus den Wolken ragen. Das Foto des einsamen Ruderers hat den Preis der „Leica Camera AG“ gewonnen und der Schatten eines Kletterers an einer Steinwand hat den Preis der Naturschutz-Akademie Hessen bekommen. Die Stiftung Hessischer Naturschutz hat außerdem den Sonderpreis „Natur in Hessen“ ausgelobt: Für ihr Foto von einer Blume, die sich zwischen Gerüststäben durchsetzt, wurde Monika Diehl aus Amöneburg ausgezeichnet.

Auch Waldeck-Frankenberg ist mit einem Foto vertreten: Thomas Bölke aus Volkmarsen hat mithilfe der Langzeitbelichtung ein Kunstwerk aus dem Buchenwald geschaffen. Bereits zum zweiten Mal in Folge wurde eines seiner Bilder unter die 50 besten gewählt.

„Mit den Bildern, auf denen sich die Natur durchsetzt, wird auch die Brücke zu unserer Dauerausstellung geschlagen“, sagt Petra Schlaugat, Leiterin des Nationalparkzentrums. Die Sonderausstellung ist bis Ende Juli zu sehen. Der Eintritt ist frei.

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