Stefanie Kiepe setzt sich gegen die Konkurrenz durch

Weinkönigin aus dem Nachbardorf

Nieder-Ense - Stefanie Kiepe ist die Enser Weinkönigin 2014, ihre Performance von Helene Fischers „Atemlos“ erhielt nach Mitternacht den meisten Beifall.

Im direkten Vergleich mit sieben Konkurrentinnen setzte sich beim Wettstreit um die Enser Weinkrone die 25-jährige Stefanie Kiepe aus dem Nachbarort Nordenbeck deutlich durch. Die Frankfurter Band „CNO – live“ hatte die Kandidatinnen bei ihren Darbietungen begleitet und mit einem gelungenen Mix von Rock ’n’ Roll bis Gegenwartsmusik für eine konstant belebte Tanzfläche gesorgt. Das spielfreudige Quintett führte die gut 1000 Besucher mit einem ebenso abwechslungsreichen wie tanzbaren Programm engagiert durch eine stimmungsvolle Samstagsnacht. „Zufrieden ankommen, noch zufriedener nach Hause gehen, das ist der Anspruch beim Enser Weinfest, den haben wir auch dieses Jahr voll erfüllt“, erklärte Wilfried Richter, der Vereinsvorsitzende der Enser „Brandhölzer“, der im Festzug gestern Seite an Seite mit der Weinkönigin durch den Ort lief. Friedlich miteinander feiern, das galt auch für den Disco-Abend, in dessen Verlauf rund 1000 Jugendliche unter dem Motto „WM – Samba – Brasil“ miteinander um den Weltpokal gefeiert und getanzt hatten. Der Riesenpott fand denn auch unbeschadet seinen Weg in den Festzug am Sonntag, umringt von einer Handvoll unermüdlicher Feierfreunde. Die weiteste Anreise hatte der „Conti-Fritz“ aus Kassel, der vom Rad aus die Zuschauer dazu aufforderte, rechtzeitig auf Winterreifen zu wechseln. Insgesamt 3000 Besucher waren binnen drei Tagen in den Korbacher Ortsteil mit seinen 270 Einwohnern gekommen, um mit Freunden zu feiern oder auch neue Freunde zu finden.„Diesen Kultstatus haben wir uns in den letzten 27 Jahren erarbeitet und damit das so bleibt, haben wir mit der Hütten-Disco am Sonntagnachmittag ein weiteres Stimmungshighlight für jüngeres Publikum eingebaut und den Frühschoppen, den traditionell die Aartal-Musikanten aus Eppe eröffnen, ein wenig aufgelockert.“ Von Armin Hennig

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