60 Jahre Kolpingsfamilie Korbach · Verantwortungsvoll leben und helfen als engagierte Christen

Die Welt zum Positiven verändern

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Vikar Uwe Kolkmann und Domkapitular Gisbert Wisse (2. und 5. v. l.), stellvertretende Diözesanvorsitzende Else Garske und der Vorsitzender der Kolpingsfamilie Korbach, Herbert Schattel (3. und 4. v. r.) freuen sich mit den Jubilaren Horst Röhling, Helga Eirund, Maria Henke, Konrad Henke, Otto Clement und Reinhard Müllenhoff (vorn, v. l.). Auf dem Foto fehlen Wilhelm Schmidt, Christel und Werner Trachte und Helga und Herbert Fister.

Korbach - Er war überzeugter Christ und großer Deutscher: Adolph Kolping. Das Internationale Kolpingwerk feierte am 8. Dezember den 200. Geburtstag des katholischen Priesters. Die Korbacher „Familie“ blickt auf 60 Jahre ihres Bestehens zurück.

Ihren 60. Gründungstag beging die Kolpingsfamilie Korbach im Rahmen des weltweiten Jubiläums am Sonntag in der St.-Marien-Gemeinde.

Verantwortungsvoll, gemeinnützig und familiär: Das Kolpingwerk versteht sich als „Familie“ engagierter Menschen auf der Grundlage der christlichen Gesellschaftslehre. Diese Weggemeinschaft lebt vom partnerschaftlichen und sozialen Miteinander der Generationen. Diesem Grundsatz folgt auch die Kolpingsfamilie Korbach seit nunmehr 60 Jahren.

Von 17 jungen Männern im Jahr 1953 gegründet hat sich Kolping Korbach zu einem über 100 Mitglieder starken und etablierten Sozialverband entwickelt, der immer wieder gemeinnützige Aktionen organisiert, um bedürftigen Menschen zu helfen.

So sammelte die Korbacher Kolpingsfamilie im Rahmen der „Aktionen Rumpelkammer“ Altpapier und Altkleidung zugunsten von Entwicklungsprojekten des Internationalen Kolpingwerkes. Von 1996 bis 2010 engagierte sich Kolping Korbach mit einem breit gefächerten Angebot auf dem alternativen Weihnachtsmarkt und spendete den Erlös für gute Zwecke in aller Welt. Darüber hinaus werden immer wieder Kleiderspenden für Bedürftige organisiert und aus dem Erlös der Verteilung der gelben Wertstoffsäcke Kinderheime unterstützt.

Weiterhin organisiert Kolping Korbach seit 1968 die jährlichen Gemeindefeste rund um St. Marien sowie den Karnevalsabend. Außerdem bietet die Familie ihren Mitgliedern und Gästen immer montags eine ausgewogene Mischung aus Vorträgen und Geselligkeit - und dies bereits seit 60 Jahren. Reger Kontakt herrscht auch zu den benachbarten Kolpingsfamilien in der Region. Diese und viele andere Gäste hatten am Sonntag den Weg ins Gemeindezentrum St. Marien gefunden, um gemeinsam mit der Jubilarin den 60. Geburtstag zu feiern. Nach einem Festgottesdienst und einem geschichtlichen Rückblick wurde das Jubiläum im Rahmen eines Festaktes feierlich begangen.

Im Festvortrag „Kolping - eine Geschichte mit Zukunft“ blickte die stellvertretende Diözesanvorsitzende Else Garske sowohl in die Vergangenheit als auch auf die Zukunft des Kolpingwerks und der Kolpingsfamilie Korbach. „Die Kolpingschwestern und -brüder aus Korbach haben in den vergangenen 60 Jahren dazu beigetragen, das Gesicht der Welt zum Positiven zu verändern“, sagte sie.

Im Rahmen der Feierstunde wurden langjährige Mitglieder für ihre Treue zur Korbacher Kolpingsfamilie geehrt: So wurde den beiden Gründungsmitgliedern Otto Clement und Konrad Henke für ihr langjähriges Engagement und ihre 60-jährige Mitgliedschaft gedankt. Für 50 Jahre Mitgliedschaft wurden Reinhard Müllenhoff, Horst Röhling und in Abwesenheit Wilhelm Schmidt geehrt. Christel und Werner Trachte sind seit 40 Jahren mit dabei. Für 30-jährige Zugehörigkeit wurden Helga Eirund und Maria Henke und in Abwesenheit Helga und Herbert Fister geehrt.

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