Willingen

Weltcuport auf einem hohen Spitzenplatz

- Willingen (bk). Dickes Kompliment aus berufenem Munde: Willingen hat sich als Weltcup-Standort im internationalen Vergleich „einen hohen Spitzenplatz erarbeitet“, so Prof. Paul Ganzenhuber.

Der Österreicher – er ist Mitglied des FIS-Sprunglauf-Komitees – hat eine besondere Beziehung zur Uplandgemeinde. Er hat wesentlich dazu beigetragen, dass Willingen in den Kreis der Weltcup-Orte aufgenommen wurde. „Die Willinger haben es zuwege gebracht, über Nacht die Schanze zu belegen und den Wettkampf durchzuführen.“ Das hat ihm mächtig imponiert, berichtete er am Samstag bei der Jubiläums-Gala des Ski-Clubs. Ganzenhuber machte bei einer lockeren Talk-Runde mit, zu der Moderator Werner Rabe weitere prominente Gäste begrüßte. Eine nicht ganz so weite Anreise hatte der zweite Paul, der mit auf dem Podium stand: Wolfgang Paul, früherer Fußball-Profi bei Borussia Dortmund und Teilnehmer an der Fußball-WM in England im Jahr 1966, betreibt im westfälischen Bigge ein Juwelier- und Uhrengeschäft. Als Trainer führte er die Willinger Fußballer 1991 in die hessische Oberliga. Beste Erinnerungen hat er beispielsweise an den heutigen SCW-Pressesprecher und zweiten Moderator des Abends, Dieter Schütz. „Der war top.“ Unvergessliche Momente wurden im Gespräch mit Jochen und Petra Behle wach: An Petras Zieleinlauf mit Deutschlandfahne bei den Olympischen Spielen in Nagano, wo sie mit der deutschen Staffel triumphierte; an Jochens erste Teilnahme an den Olympischen Spielen 1980 in Lake Placid und an die dort gestellte Frage von ZDF-Sportreporter Bruno Morawetz, die seitdem in aller Munde ist: „Wo ist Behle?“ – „Eine Medaille hätte Jochen nicht bekannter machen können“, davon ist Werner Rabe überzeugt.

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