Heimgeleuchtet

Weltschlaftag

- Nun ruhen alle Wälder, Vieh, Menschen, Städt’ und Felder, es schläft die ganze Welt. Paul Gerhardt, der Ralph Siegel der Kirchenmusik, hat diese Zeilen geschrieben.

Eigentlich eine schöne, friedliche Vorstellung, dass die Welt einen ganzen Tag lang in einen tiefen Schlaf fällt: Benjamin „Bibi“ Netanjahu macht Bubu und Mahmud Ahmadinedschad schlummert sanft ins Land der Träume hinüber.

Philipp Rösler lässt sich von der Kanzlerin in den Schlaf wiegen und Klaus Friedrich und Martin Dörflinger treffen sich zum gemeinsamen Power-Napping. Eine erholsame Ruhe befällt die gesamte Menschheit. Und am nächsten Morgen wachen alle entspannt und ausgeruht auf. Hektik, Stress und schlechte Laune sind wie weggeblasen.

Jeder merkt, dass er doch eigentlich ganz gut mit dem anderen auskommt. Der Weltschlaftag am 19. März ist dann leider doch recht profan: Die „weltweite Vereinigung der Schlafmedizin“ hat ihn erfunden, um auf die Bedeutung des Schlafes für die Gesundheit hinzuweisen. Immerhin bietet er eine gute Ausrede, falls man morgens mal wieder nicht aus dem Bett gekommen ist.

EuerNachtwächter

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