Strothe

Wenn in Schäfers Bar Licht ist

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- Korbach-Strothe (lb). Schäfers Bar, Dorfgemeinschaftshaus mit Kirche, null Leerstand und rege Vereine: Damit will Strothe beim Wettbewerb „Unser Dorf“ punkten.

„Wenn Licht is, is uff“, sagt Klaus-Dieter Schäfer: Fast jeden Donnerstagabend hat der Strother seine „Hausbar“ im ehemaligen zu einer Art Kneipe umgebauten Kuhstall geöffnet. Bis zu 20 Gäste pflegen dort die Geselligkeit und tauschen die neuesten Nachrichten aus dem Dorf aus.Die Mitglieder der Kommission staunen und können sich auch ein Schmunzeln über die Idee nicht verkneifen.

2002 hat der Ort zuletzt an dem Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ teilgenommen. Auch diesmal haben die Strother eine Stunde Zeit, ihr Dorf zu präsentieren und zu zeigen, wo sie punkten können. Dabei setzen sie mehr auf Information als auf spektakuläre Aktionen: Nach einem Kurzüberblick über Dorf und Vereine im Gemeinschaftshaus geht es in die an das Gebäude angebaute Kirche. Pfarrerin Christel Wagner stellt die Gemeinde vor und bringt auf den Punkt, was für das 238-Seelen-Dörfchen wichtig ist: „Die Zukunft ist nur als Gemeinschaft möglich.“

Wie das funktioniert, zeigt die Feuerwehr ein paar Meter weiter: In Eigenleistung bauen die Brandschützer zur Zeit einen Geräteraum an das Feuerwehrhaus an. Die dann geplante Treckerfahrt durchs Dorf fällt ins Wasser: Die kalte Dusche von oben wäre auf dem offenen Anhänger doch etwas zu frisch ausgefallen.

Mehr lesen Sie in der WLZ vom Samstag, 20 August.

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